Karriere : NACHRICHTEN

Folge der Finanzkrise: Junge Controller gefragter denn je

Von der Konjunkturkrise profitieren derzeit auf dem Arbeitsmarkt vor allem Controller und Finanzprofis. Denn die Unternehmen suchen kluge Köpfe, die zuverlässige Zahlen liefern und einen Riecher haben für neue Geschäfte. Deshalb stellen viele Abteilungen für Controlling, Finanzen und Rechnungswesen trotz Krise ein, berichtet das Magazin Junge Karriere in seiner Februar-Ausgabe. Rund 6500 Stellen wurden in diesen Ressorts nach Auswertungen des Personaldienstleisters Adecco allein von Januar bis Oktober 2008 ausgeschrieben - und der Trend setze sich weiter fort. JK

Abitur plus Lehre im Handwerk wird immer attraktiver

Immer mehr junge Menschen mit Hochschulreife beginnen eine Ausbildung im Handwerk, teilt die Handwerkskammer Berlin mit. Im vergangenen Jahr registrierte die Kammer bei den neuen Auszubildenden einen Abiturienten-Anteil von 12,4 Prozent. Ein gutes Drittel aller Ausbildungsanfänger seien Frauen. Die Statistik zeige, dass eine Ausbildung im Handwerk nach wie vor überaus attraktiv sei, erklärt der Geschäftsführer der Handwerkskammer, Ulrich Wiegand. Zum Jahresende 2008 wurden 5 354 neue Ausbildungsverträge gezählt. Tsp

Fast alle Unternehmen suchen online nach Mitarbeitern

Für Arbeitssuchende wird das Internet immer wichtiger. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass 94 Prozent aller Unternehmen in Deutschland im Internet nach neuen Mitarbeitern suchen. Bei der repräsentativen Erhebung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Berlin wurden 809 Firmen verschiedener Branchen befragt. Am beliebtesten sind Online-Jobbörsen. Sie werden von 59 Prozent der Arbeitgeber genutzt. Rund die Hälfte der Firmen gab in der Umfrage an, Stellenanzeigen auf der eigenen Homepage zu veröffentlichen. Etwa ein Viertel der Unternehmen sucht in spezialisierten Online-Stellenbörsen.dpa

Informatiker sind nach wie vor

sehr gefragt

Informatiker waren in den vergangenen Jahren in allen Branchen Mangelware. Zu wenige junge Leute begannen ein entsprechendes Studium, die Absolventenzahlen sind niedrig. „Das hat sich nicht wesentlich geändert“, sagt Maurice Shahd vom Branchenverband Bitkom in Berlin. Das ist nur einer der Gründe, weswegen Informatiker auch in der derzeitig schwierigen konjunkturellen Lage keine Kündigungswelle fürchten müssen. Die Firmen seien vorsichtiger in ihrer Einstellungspolitik. „Das erste Quartal dieses Jahres ist entscheidend für den weiteren Verlauf “, sagt Sörge Drosten, Leiter des Bereichs Informationstechnologie bei Kienbaum Consultants in Köln.  dpa

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