Karriere : NACHRICHTEN

Schlechtere Jobchancen

in der Metall- und Elektrobranche

In der Metall- und Elektrobranche haben sich die Aussichten auf eine freie Stelle deutlich verschlechtert. Das gilt auch für den Maschinen- und Fahrzeugbau. Dort gab es im vierten Quartal 2008 fast 50 Prozent weniger offene Stellen als ein Jahr zuvor, teilt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg mit. Diese erheblichen Rückgänge im verarbeitenden Gewerbe seien durch Zuwächse in anderen Branchen abgefedert worden, zum Beispiel bei den sozialen Dienstleistungen. Für das laufende Quartal geht das IAB davon aus, dass das Stellenangebot insgesamt spürbar zurückgeht. dpa

Immer mehr Beschäftigte arbeiten

in Teilzeit

Ein Drittel aller Beschäftigten arbeitet nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) inzwischen in Teilzeit, davon die Hälfte in Mini-Jobs und in Ein-Euro-Jobs. Die Teilzeitbeschäftigung stieg im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent. Das sei ein geringerer Zuwachs als in den Vorjahren, weil auch die Vollzeit-Beschäftigung um 1,5 Prozent zugenommen habe, wie das IAB in Nürnberg mitteilt. Insgesamt habe das Arbeitsvolumen in Deutschland 2008 einen Rekordstand erreicht: So wurden 57,75 Milliarden Arbeitsstunden geleistet, 1,3 Prozent mehr als 2007. dpa

Computerführerschein bringt Vorteil bei Bewerbung

Der Computerführerschein kann bei der Bewerbung ein Wettbewerbsvorteil sein. „Das Zertifikat zeigt dem Arbeitgeber, dass jemand gewillt ist, zu lernen und sich selbstständig weiterzubilden“, sagt Anja Huth, Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. In den vergangenen sieben Jahren zeigten Arbeitgeber zunehmendes Interesse an dem Computerführerschein ECDL. „Besonders in kaufmännischen Berufen und überall, wo viel mit Software gearbeitet wird, fragen ihn die Firmen als wünschenswerte Qualifikation stark nach.“ dpa

Ältere Arbeitslose sind lieber

im Ruhestand als arbeitslos

Viele ältere Arbeitslose wechseln direkt in den vorgezogenen Ruhestand. Das sei zwar mit finanziellen Einbußen verbunden, für manche aber die bessere Alternative zu Weiterbildung und Arbeitssuche, so das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Wer Arbeitslosengeld I bezieht und mindestens 58 Jahre alt ist, kann jetzt wieder bis zu zwei Jahre von der Arbeitsagentur unterstützt werden.dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben