Karriere : NACHRICHTEN

Beruflicher Erfolg wird schon durch Studienfachwahl entschieden

Die Karrierechancen von Akademikerinnen entscheiden sich oft schon bei der Wahl des Studienfachs. Noch immer studieren Frauen meist typische „Frauenfächer“. So sind sieben von zehn Studenten der Sprach- und Kulturwissenschaften Frauen. Typische „Frauenfächer“ bringen aber im Job weniger Einkommen und Status. Zudem arbeiten Frauen direkt nach dem Studium eher im öffentlichen Dienst, Männer dagegen meist in der Privatwirtschaft, wo es bessere Karriere- und Verdienstmöglichkeiten gibt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Eine Kurzfassung steht im Internet unter: www.wzb.eu/publikation/pdf/wm123/22-25.pdf. dpa

Immer mehr Einstellungstests:

Viele sind absichtlich zu lang

Umfangreiche Einstellungstests sollten  Bewerber nicht zur Verzweiflung bringen. Solche Tests seien absichtlich so konzipiert, dass die Kandidaten nicht fertig werden, erklärt Test-Experte Rüdiger Hossiep von der Ruhr-Universität Bochum. „Dass jemand wirklich alle Aufgaben löst, kommt in der Regel nicht vor.“ Am messgenausten seien solche Tests nämlich, wenn der durchschnittliche Bewerber etwa die Hälfte schafft. Das erhöht für die Unternehmen die Vergleichbarkeit der Bewerber.  Dass immer mehr Firmen Einstellungstest machen, liege daran, dass Schulformen und Zeugnisse kaum noch vergleichbar seien. dpa

Azubi hat Anspruch

auf umfassende Ausbildung

Azubis haben Anspruch darauf, das ihnen das gesamte Rüstzeug für ihren Beruf vermittelt wird. „Hat der Auszubildende das Gefühl, dass ihm nicht alle Dinge beigebracht werden, die er lernen soll, kann er sich an einen Ausbildungsbetreuer wenden“, sagt Esther Hartwich vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin. Der kann im Zweifelsfall unklare Punkte klären. Was dem Azubi beigebracht werden muss, steht in der Ausbildungsordnung. Hat eine Tätigkeit nichts mit dem eigentlichen Beruf zu tun, habe er das Recht, die Arbeit abzulehnen. dpa

E-Learning setzt sich

in vielen Unternehmen durch

Die Mehrzahl großer Unternehmen setzt E- Learning zur Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ein. Laut einer Umfrage im Auftrag des IT-Branchenverbands BITKOM nutzen 55 Prozent der Firmen mit mehr als 1000 Beschäftigten das elektronische Lernen mit Computer und Internet. Das gab der Verband kürzlich bekannt. dpa

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