Karriere : NACHRICHTEN

Jugendliche streben nur selten IT-Berufe an

Viele Jugendliche wachsen heute zwar mit Handy und Computer auf – einen IT-Beruf streben aber nur wenige an. Das hat eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts in Berlin unter rund 1000 Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren ergeben. Demnach wollen nur 11 Prozent der Abiturienten Informatik, Elektrotechnik oder Mathematik studieren. Von den Schülern, die eine Lehre machen wollen, planen sogar nur 6 Prozent eine Ausbildung im IT-Bereich. dpa

In Dänemark sind im EU-Vergleich

die meisten Frauen berufstätig

Weit über die Hälfte der Frauen in der EU ist berufstätig. Das geht aus der jüngsten Arbeitskräfteerhebung aus dem Jahr 2007 der Gemeinschaft hervor. Demnach übten 58 von je 100 Frauen im Alter zwischen 15 bis 64 Jahren einen Beruf aus; im Jahr 1998 waren es erst 51. Die schlechte Nachricht: In der EU stehen nach wie vor deutlich weniger Frauen in Lohn und Brot als Männer – bei den Männern lag die so genannte Erwerbsquote im Jahr 2007 bei rund 73 Prozent. Den größten Anteil berufstätiger Frauen gibt es in Dänemark, wo 73 Prozent der Frauen einen Job haben. Deutschland hat deutlichen Nachholbedarf – hier beträgt die Beschäftigungsquote nur 64 Prozent. Am niedrigsten ist die Frauenerwerbstätigkeit in Südeuropa mit Werten zwischen 48 (Griechenland) und 36 Prozent (Malta). Wie groß der Anteil der berufstätigen Frauen ist, hängt oft davon ab, wie viele Teilzeitarbeitsplätze es gibt. Denn viele Frauen müssen Beruf und Familie unter einen Hut bringen.eps

Stress schlägt auf die Psyche:

Bei Anzeichen rasch reagieren

Schlafstörungen, Nervenflattern, depressive Verstimmungen, Konzentrationsstörungen oder Reizbarkeit nehmen Arbeitnehmer besser nicht auf die leichte Schulter. Sie können erste Anzeichen dafür sein, dass der Stress im Job auf die Psyche schlägt. „Viele Betroffene nehmen solche Symptome am Anfang nicht ernst und schieben das auf etwas anderes“, sagte Wolfgang Gaebel von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin. „Das geht oft nach dem Motto: ’Man steckt''s eben weg.’ Dadurch wird es aber nur schlimmer.“ Psychische Leiden sind nach Angaben von Krankenkassen immer häufiger der Grund dafür, dass Arbeitnehmer im Job fehlen. Das ergibt sich aus den im März vorgestellten Gesundheitsreports der DAK und der Barmer. Demnach ist der Anteil solcher Erkrankungen an den Fehlzeiten heute anderthalbmal so hoch wie vor fünf Jahren. dpa

Ausbildungsplatzsuche: 

Früh bewerben

Besonders in Zeiten der Wirtschaftskrise ist es von Bedeutung, sich rechtzeitig um einen Ausbildungsplatz zu bemühen. Denn angesichts der schlechten Geschäftslage erklärten 27 Prozent der deutschen Unternehmen, weniger Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Das ergab eine repräsentative Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in Berlin, bei der mehr als 13 000 Unternehmen befragt wurden. dpa

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