Karriere : NACHRICHTEN

Journalisten genießen

hohes Ansehen in Deutschland

Journalisten genießen in Deutschland ein hohes gesellschaftliches Ansehen. Das sagen 61 Prozent der Deutschen in einer repräsentativen Befragung des Marktforschungsinstituts Yougovpsychonomics in Köln. Als besonders anstrengend gilt der Beruf dagegen nicht: In einer Rangliste von sieben Tätigkeiten landen Journalisten in diesem Punkt auf dem vorletzten Platz – hinter Ärzten, Bauarbeitern, Unternehmern, Lehrern und Hausfrauen oder Hausmännern.    Ein Großteil denkt außerdem, dass die Arbeit als Journalist nichts für sanfte Gemüter ist: Drei Viertel (74 Prozent) der Befragten glauben, dass Journalisten bei ihren Recherchen „über Leichen gehen“. Befragt wurden 1000 Personen zwischen 16 und 65 Jahren. dpa

Computer- und Beratungsbranche sucht nach wie vor Mitarbeiter

In der derzeitigen Wirtschaftskrise werden Tausende von Arbeitnehmern entlassen, andere sind davon bedroht. Doch es gibt einzelne Unternehmen und Firmen, die nach wie vor Mitarbeiter suchen. In dieser Hinsicht boomen derzeit unter anderem die Computer- und die Beratungsbranche. Gute Chancen haben auch Erzieherinnen und Altenpfleger. Und für hoch qualifizierte Experten bietet sogar die stark von der Krise gebeutelte Autoindustrie noch Job-Chancen. Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg hat ergeben, dass in mehreren Branchen die Zahl der Beschäftigten im vierten Quartal 2008, als die Krise anfing, sogar gewachsen ist. „Einen starken Anstieg der offenen Stellen gab es im vierten Quartal zum Beispiel im Bereich der sozialen Dienstleistungen“, erklärt IAB-Mitarbeiterin Anja Kettner. dpa

Studie: Ehe und Familie bedeuten

für Frauen oft das Karriereende

In den deutschen Chefetagen gibt es kaum Frauen, und wenn Frauen in Führungspositionen sind, verdienen sie weniger. Das ist das Ergebnis des kürzlich veröffentlichten Führungskräfte-Monitors des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). „Es gibt positive Ansätze, aber keine Trendwende“, fasste DIW-Expertin Elke Holst zusammen. Seit 2001 habe es kaum Fortschritte gegeben, die Privatwirtschaft löse ihr Versprechen für mehr Chancengleichheit laut DIW nicht ein. Die vom Familienministerium in Auftrag gegebene Studie wertete Daten von 2001 bis 2006 aus. Frauen stellen demnach kaum zwei Prozent der Vorstände – selbst wenn die Hälfte der Beschäftigten weiblich ist.AFP

Gute Jobperspektiven

in der Biotechnologie

Die Berufsaussichten – vor allem in der medizinischen und industriellen Biotechnologie – gelten als gut.    „Es ist eine echte Zukunftsbranche“, sagt Carsten Roller, Geschäftsführer des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBio) in München. So wird sich das Arbeitsplatzpotenzial von 260 000 Menschen im Jahr 2004 auf rund 600 000 im Jahr 2020 erhöhen, wie eine Untersuchung im Auftrag der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie prognostiziert. Die Berufe sind vielfältig. Die Vielfalt der Berufe in der Branche reicht vom Laboranten bis zum Forscher, vom Techniker bis zum Marketing-Profi. Mehr als 1200 Studiengänge in diesem Fachbereich listet die Internet-Datenbank unter www.studienfuehrer-bio.de auf. dpa

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