Karriere : NACHRICHTEN

Umfrage: Viele Männer bereit

für Elternzeit

Eine Elternzeit ist längst keine reine Frauensache mehr: Auch viele Männer sind inzwischen bereit, für ihr Kind eine Arbeitspause einzulegen. Das ergibt sich aus einer Umfrage der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt unter 1200 Deutschen. Dabei äußerten sechs von zehn Männern generell eine sehr hohe oder eher hohe Bereitschaft, in Elternzeit zu gehen. Damit ist die Quote bei Männern aber noch deutlich niedriger als bei Frauen – unter ihnen lag der Wert bei fast 90 Prozent.Gegen eine Elternzeit sprechen der Umfrage zufolge vor allem mögliche Probleme beim Wiedereinstieg in den Job und finanzielle Gründe: Das sagen 55 beziehungsweise 31 Prozent aller Befragten. Männer sorgen sich dabei etwas stärker um ihren Beruf (57 Prozent) als Frauen (47 Prozent). Befragt wurden Männer und Frauen zwischen 18 und 70 Jahren in vier Bundesländern. dpa

Akademikerinnen in MINT-Berufen verdienen mehr

Absolventinnen von Ingenieurs- und Naturwissenschaften verdienen mehr als viele andere Akademikerinnen. Allerdings machen sie in der Regel nicht so leicht Karriere wie ihre männlichen Kollegen und verdienen auch weniger als sie. Darauf weist das Bundesbildungsministerium in Berlin hin. So lag der durchschnittliche Jahresverdienst von Akademikerinnen des Jahrgangs 2001 fünf Jahre nach Studienabschluss bei 42 000 Euro. Bei den Absolventinnen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) waren es 46 400 Euro. Das ist allerdings deutlich weniger als bei männlichen MINT- Absolventen aus dem gleichen Jahrgang, die 54 000 Euro bekommen. dpa

Sieben neue Ausbildungsangebote starten im Sommer

Zum Ausbildungsjahr 2009 starten am 1. August voraussichtlich sieben neue oder modernisierte Ausbildungsberufe. Erstmals angeboten werden der Bergbautechnologe, der Industrieelektriker und der Werkfeuerwehrmann. Überarbeitet wurden der Fotograf, Keramiker, Musikfachhändler sowie der Technische Modellbauer, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mitteilt. Seit 1996 hat das BIBB zusammen mit Sachverständigen von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften 82 Berufe neu entwickelt und weitere 219 modernisiert. Jugendliche sollten sich bei der Berufsorientierung umfassend informieren, praktische Erfahrungen sammeln und Alternativen zum „Traumberuf“ berücksichtigen, empfiehlt Instituts-Präsident Manfred Kremer. dpa

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