Karriere : NACHRICHTEN

Gute Jobaussichten

für Medizin-Absolventen

Medizin-Absolventen haben derzeit besonders gute Jobchancen: Zwischen März 2008 und Februar 2009 gab es mehr als 7300 offene Stellen für Ärzte im Gesundheitswesen – das waren gut acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das berichtet die Zeitschrift „Junge Karriere“ in ihrer Juniausgabe unter Berufung auf Zahlen der Bundesärztekammer in Berlin. Rund ein Drittel der westdeutschen und die Hälfte der ostdeutschen Kliniken finden den Angaben zufolge momentan nicht genug Fachärzte. Besonders stark fehle es an Nachwuchs bei Psychiatern: So seien derzeit nur 1,5 Prozent in diesem Fachbereich jünger als 35 Jahre. Ähnlich niedrig sei die Quote aber auch bei Radiologen (3,7 Prozent) wie bei Allgemeinmedizinern, Internisten und Chirurgen (je 3,8 Prozent). dpa

Architekten haben in der Krise Konjunktur

Während viele angesichts der Rezession um ihren Job fürchten müssen, sind Architekten und Bauingenieure derzeit stärker auf dem Arbeitsmarkt gefragt als früher. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln gab es im April mehr als 14 000 offene Stellen für diese Berufsgruppe, gut ein Fünftel mehr als ein Jahr zuvor. Auch sank die Zahl der arbeitslosen Bauingenieure und Architekten in dieser Zeit um 5,6 Prozent auf 7969 – das ist der niedrigste Aprilwert seit 1990. Jobs für Architekten gebe es bei Umbauarbeiten zum altersgerechten Wohnen und beim energiefreundlichen Sanieren von Gebäuden. dpa

Zahl der Arbeitsverhältnisse

könnte stabil bleiben

In wirtschaftlichen Krisen ergibt sich nicht zwangsläufig mehr Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. Zwar steigt die Zahl der Kündigungen auf Arbeitgeberseite. Andererseits kündigen weniger Arbeitnehmer, um eine neue Stelle anzutreten. Unterm Strich enden deshalb ungefähr gleich viele Arbeitsverhältnisse wie in Zeiten ohne Krise, hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg herausgefunden. Hinzu komme, dass auch während der Krise immer noch Mitarbeiter eingestellt werden, genau wie Unternehmen auch während eines Aufschwungs Mitarbeiter entlassen. Häufig werde unterschätzt, wie viel sich am Arbeitsmarkt tue. dpa

Vielen Frauen ist der Job ähnlich wichtig wie die Beziehung

Vielen Frauen ist der Job ähnlich wichtig wie die Beziehung. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa aus Berlin gaben 53 Prozent der Frauen an, der Job sei ihnen mindestens genauso wichtig wie ihre Partnerschaft. Und 30 Prozent der Frauen fänden einen Jobverlust schlimmer als das Ende einer Beziehung. An der repräsentativen Umfrage nahmen 1007 Männer und Frauen teil. dpa

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