Karriere : NACHRICHTEN

Ausbildung im Musikfachhandel modernisiert

Im Musikfachhandel kann ab dem kommenden Ausbildungsjahr zukunftsorientiert ausgebildet werden. Der modernisierte Ausbildungsberuf „Musikfachhändler/in“ löst den seit 1954 gültigen Vorgängerberuf „Musikalienfachhändler/-in“ ab. Die neue Berufsbezeichnung und die neuen Ausbildungsinhalte tragen den tiefgreifenden Veränderungen im Musikfachhandel Rechnung und verdeutlichen, dass die Berufsangehörigen inzwischen nicht nur mit Musikalien, sondern unter dem wachsenden Einfluss der Musikelektronik auch mit Musikinstrumenten und Tonträgern handeln. Die neue Ausbildungsordnung tritt am 1. August 2009 in Kraft. Tsp

Arbeitsabläufe umgestalten hilft gegen Jobfrust

Wenn der alltägliche Büroablauf zu nerven beginnt, können schon kleine Veränderungen gegen den Jobfrust helfen. „Achten Sie darauf, an welchen Stellen in Ihrem Berufsalltag sich Wahlmöglichkeiten bieten“, rät der Arbeitspsychologe Christian Dormann von der Universität Mainz. „Selbst kleine Entscheidungen können das Gefühl der Selbstwirksamkeit erhöhen – und sich letztlich positiv auf die Arbeitszufriedenheit auswirken“, wird der Experte in der Juliausgabe der in Weinheim erscheinenden Zeitschrift „Psychologie heute“ zitiert. Eine Möglichkeit sei es etwa, die Reihenfolge der zu erledigenden Aufgaben auf den Prüfstand zu stellen. Auch könnten Abweichungen von der standardgemäßen Arbeitsweise helfen, zufriedener zu werden. dpa

Sonn- und Feiertagszuschläge

gibt es auch im Krankheitsfall

Sonn- und Feiertagszuschläge müssen auch dann gezahlt werden, wenn Arbeitnehmer krank im Job fehlen. Das ergibt sich aus einem Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts in Frankfurt (Aktenzeichen: 6 Sa 175/07), auf das die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins in Berlin hinweist. Demnach kann sich der Arbeitgeber in solchen Fällen nicht einfach darauf berufen, dass er kranken Arbeitnehmern derartige Zuschläge üblicherweise nicht zahlt. Eine Ausnahme ist, wenn eine Vereinbarung der Tarifvertragsparteien das vorsieht. (Internet: www.ag-arbeitsrecht.de) dpa

Zielvorgaben in Unternehmen stressen Mitarbeiter

Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland setzt laut einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung auf Zielvorgaben für die Mitarbeiter. Diese Firmen lassen den Mitarbeitern relativ freie Hand bei der Gestaltung der Arbeit, messen dafür aber die Leistung anhand zuvor festgelegter Kriterien. In fast 40 Prozent dieser Betriebe gelten die Zielvorgaben laut Umfrage für die gesamte Belegschaft und nicht nur für Führungskräfte oder einzelne Abteilungen. In vielen Unternehmen führen die Zielvorgaben jedoch zu Stress. 79 Prozent der Betriebsräte aus Unternehmen mit Zielvorgaben berichteten demnach von hohem Stress durch hohen Termin- und Zeitdruck. AFP

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