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Pflegeausbildung künftig auch mit Hauptschulabschluss

Künftig reicht der Hauptschulabschluss für die Ausbildung als Kranken- oder Altenpfleger. Damit können nun anders als bisher alle Schüler mit zehnjähriger Schulausbildung direkt in die Ausbildung einsteigen. Das entsprechende Gesetz wurde kürzlich vom Bundesrat gebilligt. Wie der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste in Berlin mitteilt, soll die Neuregelung unmittelbar nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten, voraussichtlich Mitte August. Die neue Regelung ist dem Verband zufolge nicht zuletzt ein Schritt gegen den Fachkräftemangel in der Alten- und Krankenpflege. dpa

Knowhow verkaufen: Studenten müssen Selbstmarketing lernen

Ein Studienabschluss allein ist noch keine Jobgarantie – Hochschulabsolventen müssen daher auch lernen, sich bei Bewerbungen richtig zu verkaufen. „Fachwissen allein reicht dabei oft nicht mehr. Viele Firmen wollen mehr sehen als das“, sagte Daniela Freiberger vom Zentrum für Schlüsselkompetenzen an der Universität in Saarbrücken. So seien „Soft Skills“ wie Teamfähigkeit oder Stressresistenz immer stärker gefragt. Studenten dürften sich im Studium daher nicht bloß in Formeln und Bücher vertiefen. Wichtig sei auch, Präsentations- und Moderationstechniken zu üben. Dazu empfehle sich eine Potenzialanalyse, in der Absolventen sich darüber bewusstwerden, wo ihre Stärken liegen und was sie einem Arbeitgeber zu bieten haben. dpa

Duale Studiengänge liegen bei Jugendlichen im Trend

Duale Studiengänge liegen im Trend: In diesem Jahr gibt es im Vergleich zu 2008 knapp 11 Prozent mehr junge Menschen, die gleichzeitig ein Studium und eine Lehre absolvieren. Das hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn ermittelt. Nach seinen Angaben gab es im April 48 976 Studenten in Kombi-Ausbildungen, die betriebliche Lehre und Studium miteinander verbinden. Auch die Zahl solcher Angebote ist gewachsen: Mit 712 dualen Studiengänge standen im April 3,6 Prozent mehr zur Auswahl als ein Jahr zuvor. dpa

Azubis kritisieren schlechte Abstimmung von Schule und Betrieb

Zwei Drittel der Azubis in Deutschland sind mit ihrer Ausbildung zufrieden. Das gilt sowohl für die Praxis im Betrieb als auch für die Theorie in der Berufsschule. Deutlich negativer sehen sie dagegen die Zusammenarbeit zwischen den beiden Lernorten, ergab eine Studie der Universität Bremen. Dort haben Berufsbildungsforscher das Engagement von 1600 Azubis aus mehr als 40 Berufen untersucht. Grund der Unzufriedenheit sei, dass das Lernen nicht gut genug aufeinander abgestimmt ist. dpa

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