Karriere : NACHRICHTEN

Viele freie Lehrstellen bei Anwälten und Ärzten

In Anwaltskanzleien, Arztpraxen und Apotheken sind derzeit noch viele Lehrstellen frei. Das sagte Arno Metzler vom Bundesverband der Freien Berufe in Berlin im „ZDF-Morgenmagazin“. „Es sind noch relativ viele Ausbildungsplätze unbesetzt.“ Längst nicht alle Bewerber bringen Metzler zufolge aber die nötigen Voraussetzungen mit: „Die Anforderungen an die soziale Kompetenz sind gestiegen.“ In einer Steuerberaterpraxis sei es etwa wichtig, dass Azubis eigenverantwortlich arbeiten können. Bei einigen Bewerbern fehle es bereits an Grundkenntnissen. „Lesen, schreiben und rechnen muss man schon können“, sagte Metzler. Daran hapere es bei einigen Bewerbern aber. „Das ist ein Manko, leider.“ dpa

Richtig netzwerken: Online-Kontakte nicht überbewerten

Netzwerke gelten als das A und O im Beruf – allein auf Online-Kontakte sollten sich Beschäftigte dabei aber nicht verlassen. Das empfiehlt der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte in Düsseldorf. Denn bei den virtuellen Gemeinden werde häufig einer der wichtigsten Aspekte des Netzwerkens vergessen: der persönliche Kontakt. So sei es heute zwar leicht, in Online-Netzwerken neue Kontakte zu knüpfen. Ein „Follower“ bei Twitter oder ein neuer Bekannter bei StudiVZ ist aber noch kein verlässlicher Kontakt, der einem im Beruf Vorteile bringt. Vielmehr müssten Beziehungen gepflegt und vertieft werden, um sie auf Dauer als „Vitamin B“ nutzen zu können. dpa

Frauenanteil in Technikfächern gewachsen

Frauen sind in Technikfächern und Naturwissenschaften zwar immer noch in der Minderheit – aber ihr Anteil ist stetig gestiegen. So war 2006 jeder dritte Absolvent (33 Prozent) in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) weiblich. Im Jahr 2000 galt das nur für jeden vierten Abgänger (24,6 Prozent). Das geht aus einer Studie des Institutes der deutschen Wirtschaft und der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ in Berlin hervor. dpa

Zeitarbeit bietet auch in der Krise noch Chancen für Fachkräfte

In der Zeitarbeitsbranche hat die Wirtschaftskrise besonders sichtbare Spuren hinterlassen. Mehr als 300 000 Leiharbeiter wurden in den vergangenen Monaten entlassen. Für hoch qualifizierte Fachkräfte bietet die Branche allerdings immer noch Jobs – auch bei Lücken im Lebenslauf. „Von knapp 800 000 Beschäftigten im Juli 2008 ist die Zahl der Zeitarbeiter auf knapp 500 000 im April 2009 gesunken.“ Die Zahlen von Michael Wehran, Sprecher des Bundesverbandes Zeitarbeit (BZA) in Berlin, klingen dramatisch. Dabei ist die Entwicklung laut Branchenverband zweigeteilt. Dem starken Job-Abbau stehen zahlreiche weiterhin offene Stellen gegenüber. dpa

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