Karriere :  NACHRICHTEN 

Noch viele freie Lehrstellen

in der Systemgastronomie

In der Systemgastronomie sind auch nach Beginn des neuen Ausbildungsjahres noch zahlreiche Ausbildungsplätze frei. Viele Unternehmen hätten bis zum Start des Ausbildungsjahres nicht genug geeignete Bewerber gefunden, teilt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) in Berlin mit. Teilweise sei die Hälfte der Stellen unbesetzt geblieben. Besonders gute Chancen auf eine Lehrstelle als Fachmann oder Fachfrau für Systemgastronomie hätten Bewerber in München, Köln und Düsseldorf. Dort sei der Auszubildendenmangel am deutlichsten. Auch in Berlin würden noch Azubis gesucht. Die Arbeitsmöglichkeiten nach der Ausbildung reichen von der Steakhouse-Kette bis zum Schnellrestaurant. Informationen gibt es im Internet unter www.gast-star.de. dpa

Doppelkarriere ist für Paare

schwer möglich

Für Paare ist es auf Dauer schwer zu realisieren, dass beide Karriere machen. Überwiegend blieben die Karrieren der Frauen auf der Strecke, spätestens wenn Kinder zu versorgen sind, erläutert das Deutsche Jugendinstitut (DJI) in München. Das liege weniger am Unwillen der Männer, Verantwortung für die Familie zu übernehmen. Viel entscheidender sei, dass die Bedingungen in der Arbeitswelt an den Bedürfnissen der Doppelkarriere-Paare vorbeigehen. So gelte es nach wie vor für den Aufstieg als unabdingbar, den Arbeitsort zu wechseln und rund um die Uhr verfügbar zu sein. Mit Partnerschaft und Familie lasse sich das aber schwer vereinen, so das DJI. dpa

Deutschland bei Akademikerquote weit hinter den USA

In Deutschland ist die Akademikerquote deutlich niedriger als in den USA. Während hierzulande 2006 nur 15 Prozent der 25- bis 64-Jährigen einen Hochschulabschluss hatten, waren es in den USA 35. Laut OECD hatten 2006 rund 39 Prozent der 25- bis 64-jährigen Amerikaner einen Meister-, Techniker- oder Hochschulabschluss. In Deutschland waren es 24 Prozent. In den USA war mehr als jeder dritte Erwerbstätige Akademiker, in Deutschland nur jeder sechste. Die Studien zum internationalen Bildungsvergleich zeigen aber auch, dass die Abschlüsse nicht unbedingt etwas mit den Kenntnissen und Fähigkeiten zu tun haben. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hin. dpa

Das Praktikum muss

der Ausbildung dienen

Bei einem Praktikum steht der Ausbildungszweck im Vordergrund. Überwiegt die reine Arbeitsleistung, ist der Betreffende kein Praktikant, sondern normaler Arbeitnehmer – er muss dann auch als solcher vergütet werden. Ein kleines „Praktikantengehalt“ gilt dann als sittenwidrig, urteilte das Arbeitsgericht Kiel (Aktenzeichen 4 Ca 1187d/08). Darauf weisen die Arbeitsrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV) in Berlin hin. dpa

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