Karriere : NACHRICHTEN

Alten- und Krankenpflege sucht Nachwuchs

In der Alten- und Krankenpflege wird weiterhin Nachwuchs gesucht. Der Bedarf an Pflege nimmt nach Einschätzung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) deutlich zu. So werde sich die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2050 verdoppeln, und die Zahl der Stellen im Pflegebereich um 300 000 wachsen. Schon aktuell gehörten Alten- und Krankenpfleger zu den am meisten gesuchten Arbeitskräften in Deutschland. Nach den Daten der Bundesagentur für Arbeit gab es im August 22 000 freie Stellen für Altenpfleger/innen, Sozialarbeiter/innen und Erzieher/innen. Das war ein Plus von 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hinzu kamen 19 000 freie Stellen für Krankenpfleger/innen, Sprechstundenhilfen und Masseur/innen. Das entspricht immerhin noch einem Plus von 18 Prozent. dpa

Frauen wollen beides: Familie

und Beruf

Frauen wollen Familie und Beruf. In einer aktuellen Umfrage erklärten lediglich 29 Prozent der befragten jungen Frauen, dass sie für Kinder aufhören würden zu arbeiten. Nur 10 Prozent finden ihre Arbeit so wichtig, dass sie dafür auf Kinder verzichten würden, ergab eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin, des infas Instituts für angewandte Sozialwissenschaft und der Frauenzeitschrift „Brigitte“, die kürzlich in Berlin vorgestellt wurde. Befragt wurden 533 Frauen zwischen 18 und rund 30 Jahren sowie 445 Männer der gleichen Altersgruppe.    Viele Frauen wissen jedoch, dass sie ihren Job mit Kindern nicht wie gewohnt fortführen können. Die meisten Mütter mit kleinen Kindern (34 Prozent) möchten nur noch zwischen 21 und 30 Stunden pro Woche arbeiten, während 64 Prozent der Frauen ohne Kind 31 bis 40 Wochenstunden anstreben.     dpa

Hauptschüler könnten Defizite schnell ausgleichen

Hauptschüler scheitern bei Bewerbungen um eine Lehrstelle oft an einfachen Hindernissen. Die nötigen Fähigkeiten zum Beispiel für das handschriftliche Abfassen eines Bewerbungstextes oder für ein Telefongespräch mit einem potenziellen Arbeitgeber ließen sich jedoch mit vergleichsweise überschaubarem Aufwand vermitteln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Bei dem „Lesen, Reden, Schreiben“ (LRS) genannten Projekt wurden zunächst die Kenntnisse der Schüler im Lese- und Hörverstehen, im Schreiben und Sprechen getestet. Die Wissenschaftler ließen eine Gruppe der Schüler ein „Vorbereitungstraining“ von 20 Stunden absolvieren und den Test anschließend wiederholen. Dabei zeigte sich, dass schon das kurze Training erfolgreich war: Es gab spürbare Lernfortschritte in allen Bereichen. dpa

Umfrage: Feuerwehrmann genießt höchstes Ansehen

Feuerwehrmänner genießen im Vergleich zu anderen Berufsgruppen das höchsten Ansehen bei den Bürgern. Dicht hinter ihnen folgen Krankenpfleger, Piloten und Ärzte. Dies ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Beamtenbundes (dbb) unter rund 3000 Menschen. Darin schneiden Versicherungsvertreter am Schlechtesten ab. Auf den hinteren Plätzen stehen zudem Telekom-Mitarbeiter, Beschäftigte in Werbeagenturen und Politiker. Gelitten hat unter anderem das Ansehen von Bankangestellten und Managern, was auf ihre Rolle bei der Finanzkrise zurückzuführen sein dürfte. dpa

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