Karriere : NACHRICHTEN

Bachelorabsolventen finden

meist schnell einen Job

Bachelorabsolventen finden ebenso schnell einen Job wie Akademiker mit klassischen Abschlüssen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Kassel, auf die das Bundesbildungsministerium in Berlin hinweist. Demnach dauert die Stellensuche nach dem Bachelor im Schnitt rund drei Monate – genauso lange brauchen auch Hochschulabgänger mit Diplom. Allerdings verdienen Bachelorabsolventen beim Berufsstart deutlich weniger als Akademiker, die länger studiert haben: Regulär Beschäftigte mit einem Bachelor einer Fachhochschule haben ein Einkommen von 2635 Euro, bei Uni-Abgängern sind es 2241 Euro. Beim Master liegen die Werte mit 3171 Euro (FH) und 2429 Euro (Universität) deutlich darüber. Diplomabsolventen von der FH verdienen im Schnitt 2803 Euro, Abgänger mit Uni-Diplom 3018 Euro.dpa

Firmen planen im nächsten Jahr

mit 2,6 Prozent höheren Budgets

Beschäftigte können im kommenden Jahr wieder auf mehr Lohn hoffen. Die Firmen hierzulande kalkulierten für 2010 mit um 2,6 Prozent größeren Budgets für die Vergütung ihrer Angestellten, wie aus einer in Frankfurt am Main veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Towers Perrin hervorgeht. Für dieses Jahr hatten sie um 1,7 Prozent größere Budgets einkalkuliert. Von den höheren Budgets profitieren den Angaben zufolge vor allem Leistungsträger, die etwa bestimmte, mit dem Unternehmen vereinbarte Zielvorgaben erfüllen. Insgesamt lasse sich feststellen, dass es weniger Firmen mit Nullrunden und bei den Löhnen deutlichere Zuwächse gebe. Laut Towers Perrin planen nur noch acht Prozent aller Firmen in Deutschland im kommenden Jahr Nullrunden. In diesem Jahr seien dies 40 Prozent. Lohnkürzungen seien 2010 nicht vorgesehen. Mit Lohnsteigerungen sei 2010 in fast allen Branchen in Deutschland zu rechnen. Nur die Pharma-Industrie kalkuliere mit reduzierten Budgets, dort scheine die Wirtschaftskrise verzögert zu wirken.AFP

Studie: Unternehmen geben Chefs zunehmend befristete Verträge

Firmenchefs haben einer Studie zufolge immer häufiger befristete Verträge. Drei Viertel der Geschäftsführer hierzulande (78 Prozent) hätten im vergangenen Jahr einen Fünf-Jahres-Vertrag gehabt, teilt die Unternehmensberatung Kienbaum im nordrhein-westfälischen Gummersbach mit. Noch 2004 sei nur gut ein Viertel (24 Prozent) der Manager befristetet eingestellt worden. Leitende Angestellte hätten im Gegensatz zu den Geschäftsführern aber nach wie vor zu 98 Prozent einen unbefristeten Vertrag.AFP

Studie: Facebook und Co. in den meisten US-Firmen verboten

In mehr als jedem zweiten US-Unternehmen ist für die Angestellten während der Arbeitszeit ein Besuch in Internet-Netzwerken wie Facebook tabu. Einer kürzlich veröffentlichten Umfrage des unabhängigen Forschungsunternehmen Robert Half Technology mit Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien zufolge ist es in 54 Prozent der befragten 1400 Firmen mit mindestens 100 Mitarbeitern „gänzlich verboten“, während der Arbeit auf Websites von sozialen Netzwerken wie MySpace, Facebook oder Twitter zu surfen. In 19 Prozent der US-Firmen dürfen sich die Angestellten „nur für berufliche Zwecke“ auf diesen Seiten einloggen. Eine „beschränkte private Nutzung“ ist in 16 Prozent der befragten Unternehmen erlaubt. In jeder zehnten Firma gibt es hingegen gar keine Beschränkung. AFP

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