Karriere : NACHRICHTEN

Ausländische Abschlüsse:

Neuer Service stuft Zeugnisse ein

Für Absolventen gibt es einen neuen Service, der akademische Abschlüsse aus dem Ausland bewertet und einstuft. Dadurch sollen sie sich leichter in Deutschland anerkennen lassen. Das teilt die Kultusministerkonferenz in Bonn mit. Deren Zentralstelle für Ausländisches Bildungswesen stellt Absolventen gegen eine Gebühr von 100 Euro eine Bewertung ihres Abschlusses aus, die ihnen auch beim Bewerben auf dem deutschen Arbeitsmarkt helfen soll. Das Dokument nennt vergleichbare deutsche Abschlüsse und erläutert, welcher Beruf und welches weitere Studium Absolventen hierzulande offenstehen. Die Bearbeitung dauert etwa sechs Wochen. (Datenbank internationaler Abschlüsse: www.anabin.de; Antrag zur Bewertung: www.kmk.org/zab/zeugnisbewertungen.html) dpa

Firmen recherchieren im Internet nach Bewerberinformationen

Bei fast zwei Dritteln der Firmen in Deutschland spielen Informationen, die sie aus dem Internet über Bewerber recherchiert haben, eine wichtige Rolle. 59 Prozent der Personalentscheider gaben in einer vom US-Softwareriesen Microsoft kürzlich veröffentlichten Studie an, schon einmal im Netz nach persönlichen Daten von Bewerbern gesucht zu haben. In einem Fünftel (21 Prozent) der Firmen sei die Suche im Internet sogar ein formaler Teil des Auswahlprozesses. Einen Bewerber abgelehnt aufgrund von dort entdeckten Informationen haben demnach schon 16 Prozent der Befragten. Der häufigste Grund für die Ablehnung von Bewerbern seien unpassende Kommentare, kritische Fotos oder Videos gewesen, so Microsoft. Auch zählten dazu Bedenken der Firmen wegen des Lebensstils und die Aufdeckung falscher Angaben der Bewerber. AFP

Jugendliche finden Pflegeberufe wenig attraktiv

Pflegeberufe haben bei den meisten Jugendlichen kein gutes Image. Das gilt vor allem für Schüler an Gymnasien. Dort können sich nur 3,4 Prozent der Jugendlichen vorstellen, später in einem Pflegeberuf zu arbeiten, ergab eine Studie der Universität Bremen. An Realschulen sind es 5,3, an den Hauptschulen immerhin 11,4 Prozent. Einer der Gründe für das schlechte Ansehen von Pflegeberufen unter Jugendlichen sei, dass diese Berufe auch bei den Eltern der Schüler ein eher negatives Image haben, erläutern die Wissenschaftler vom Institut für Public Health und Pflegeforschung. Auch seien Schüler nur schlecht über Pflegeberufe informiert. dpa

Umfrage: Mehrheit glaubt

an positive Berufsaussichten 2010

Was bringt 2010 beruflich? Diese Frage hat die Online-Jobbörse Stellenanzeigen.de ihren Nutzern in einer Kurzumfrage gestellt. Das Ergebnis: Fast 60 Prozent erwarten eine positive Entwicklung in ihrem Job oder eine unveränderte berufliche Lage. 40,8 Prozent der Befragten hingegen befürchten, dass sich ihre berufliche Situation verschlechtert. An der Umfrage nahmen 623 Nutzer teil. Das Resultat ist unter www.stellenanzeigen.de/umfrage abrufbar. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben