Karriere :  NACHRICHTEN

Guter Vorsatz für 2010: Besseres Zeitmanagement im Job

Der Jahresanfang ist der Zeitpunkt, an dem sich viele Berufstätige über ihre aktuelle Jobsituation und mögliche Veränderungen Gedanken machen. So zeigt eine aktuelle Umfrage des bekanntesten deutschen Karriereportals Monster.de, dass 34 Prozent der befragten Deutschen in diesem Jahr vor allem ihr Zeitmanagement verbessern möchten; 30 Prozent streben eine Beförderung an. Fast jeder vierte Umfrageteilnehmer schaut eher auf das Gehalt und peilt eine finanzielle Verbesserung an. Nur zwölf Prozent der Befragten geben an, beruflich keine guten Vorsätze zu haben: Sie sind mit ihrer Arbeit vollkommen zufrieden. Tsp

Angehende Ärzte haben oft überhöhte Erwartungen an sich

Angehende Mediziner haben nicht selten überhöhte Erwartungen an sich selbst. Das habe eine Studie ergeben, für die 696 Medizinstudenten befragt wurden, berichtet die Zeitschrift „Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie“. Laut der Befragung haben viele immer noch ein Idealbild des „Halbgottes in Weiß“ vor Augen: Ärzte sollten nicht nur fachlich kompetent, sondern auch sympathisch und vertrauenswürdig sein. Diesen Erwartungen könnten sie oft nicht ganz gerecht werden. Das könne dazu führen, dass sie sich überfordern: Einige arbeiteten bis zur Erschöpfung. Hieraus folgten chronische Unzufriedenheit und das Gefühl, ausgebrannt zu sein. dpa

Psychische Leiden sind

im Arbeitsleben oft tabu

Psychische Leiden sind im Berufsleben immer noch eine heikle Angelegenheit. „Das wird oft noch als Tabuthema abgestempelt“, sagte Susanne Wilhelmi vom BKK Bundesverband in Berlin. Der Verband koordiniert eine Kampagne des Europäischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung zur psychischen Gesundheit im Job. Betroffene hätten es daher nicht leicht, das Thema bei der Rückkehr in den Job anzusprechen. Häufig werde im Betrieb dann mehr über sie geredet als mit ihnen. Dabei sind psychische Probleme bei Beschäftigten keineswegs selten: Sie sind den Angaben nach die vierthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Zehn Prozent der Ausfalltage sind demnach auf seelische Leiden zurückzuführen. dpa

Wirtschaftskrise hat 2009

viele Vollzeitjobs gekostet

Vollzeitjobs fallen in der Krise weg: Rund 240 000 Stellen sind 2009 gestrichen worden. Damit ist die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent gesunken. Darauf weist das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg hin. Dagegen legten die Teilzeitbeschäftigten um rund 220 000 oder 1,8 Prozent zu. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten hänge stärker von der Konjunktur ab, so IAB-Forscherin Susanne Wanger. Teilzeitjobs seien seltener in Branchen zu finden, die stark von der Krise betroffen sind. dpa

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