Karriere :  NACHRICHTEN 

Lehrlinge gesucht: Busfahrer

suchen Nachwuchs

Den deutschen Busunternehmen fehlt der Nachwuchs für ihre Fahrer – Lehrlinge sind daher händeringend gesucht. Das teilt der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer in Berlin mit, der eine Ausbildungskampagne gestartet hat. Nur 25 Prozent der Fahrer seien jünger als 35 Jahre, teilt Verbandssprecher Martin Kaßler mit. Der Bedarf an neuen Berufskraftfahrern liege in diesem Jahr bundesweit voraussichtlich im vierstelligen Bereich. Rechne man verwandte Berufe wie Kaufmann/-frau für Verkehrsservice ein, ergebe sich eine fünfstellige Zahl. (www.werd-busfahrer.de) dpa

Jüngere Beschäftigte arbeiten

oft befristet

Viele jüngere Menschen werden in Deutschland nur befristet eingestellt. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin. Es beruft sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Demnach hatte im Jahr 2008 gut jeder vierte abhängig Beschäftigte (26,9 Prozent) im Alter unter 25 einen befristeten Vertrag. Bei den 35- bis 44-jährigen Beschäftigten waren es nur 6,1 Prozent, ab 45 Jahren lag die Quote unter 5 Prozent. Verbreitet seien befristete Verträge dem Institut zufolge vor allem im Dienstleistungssektor. dpa

Die Angst um den Job macht vielen gesundheitlich zu schaffen

Die Angst um den Job macht vielen Berufstätigen gesundheitlich zu schaffen. Das hat eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung in Nürnberg ergeben. Jeder Dritte (35,8 Prozent) führt körperliche Beschwerden demnach auf seine Sorge um den Arbeitsplatz zurück. Die häufigste Folge ist, dass sich Nacken und Schultern verspannen (18,0). Jeder Sechste (17,1) klagt über Rückenschmerzen. Und jedem Neunten bis Elften bereitet die Angst Kopfschmerzen (11,2) oder macht ihn nervös (9,1). Im Auftrag der Zeitschrift „Apotheken Umschau“ wurden 1942 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt, darunter 1011 Berufstätige. dpa

Wenn der Chef mobbt, steckt oft Unsicherheit dahinter

Wenn der Chef Mitarbeiter mobbt, steckt oft seine eigene Unsicherheit dahinter. Das berichtet die Zeitschrift „Psychologie heute“ in ihrer Märzausgabe. Sie beruft sich auf eine Studie des US-Forschers Nathaniel Fast von der University of Southern California in Los Angeles. Er hat in einem Versuch gezeigt, dass Vorgesetzte besonders dann aggressiv werden, wenn sie sich inkompetent fühlen. Beschäftigte könnten solchen Situationen ein Stück weit entgegenwirken, indem sie einen unsicheren Chef auch mal loben: So verwandele sich mancher Tyrann in einen netten Chef. dpa

Männer sind seltener zu Opfern

bei der Karriere bereit

Männer sind immer noch seltener zu Karriereopfern bereit als Frauen. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Beraterfirma Bain & Company in München, an der weltweit mehr als 1800 Beschäftigte teilgenommen haben. Frauen gaben dabei doppelt so häufig wie Männer an, ihrem Partner zuliebe einen Karriereknick (36 zu 19 Prozent) oder eine berufliche Auszeit (26 zu 14 Prozent) in Kauf genommen zu haben. Die weiblichen Befragten nahmen zudem dreimal so oft wie die männlichen aus Rücksicht auf den Partner eine Teilzeitarbeit an (30 zu 10 Prozent). Die Ergebnisse betreffen vor allem Beschäftigte, die auf der Karriereleiter weiter oben stehen: Die Befragten waren überwiegend Führungskräfte.dpa

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