Sprachkenntnisse : Englisch mit Abschluss

Bei der Selbsteinschätzung ihrer Fremdsprachenkenntnisse sind sich viele Bewerber unsicher. Was sind zum Beispiel "sehr gute Englischkenntnisse", wie sie oft im Anforderungsprofil von Stellenausschreibungen gefordert werden?

Bewerbungsberaterin Svenja Hofert aus Hamburg rät, den Stand der Sprachkenntnisse mit Hilfe des „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen“ anzugeben. Dieser teile die offiziellen Fremdsprachentests in sechs Stufen (A1, A2, B1, B2, C1 und C2) ein. Personalchefs seien diese Kategorien mittlerweile geläufig. Denn übliche Angaben wie „gute“ oder „sehr gute“ Kenntnisse sagten oft nicht sonderlich viel über die tatsächlichen Kenntnisse einer Fremdsprache aus, sagt Hofert. Die Selbsteinschätzung sei je nach Persönlichkeit mehr oder weniger treffend. „Selbstbewusste Menschen neigen eher zu Übertreibungen, andere wiederum zu Untertreibungen“, sagt Hofert. „Aussagekräftiger sind Angaben wie zum Beispiel, dass man zwei Jahre in einem Unternehmen gearbeitet hat, dessen Geschäftssprache Englisch war.“ Grundsätzlich empfiehlt Hofert, die Kenntnisse in einer Fremdsprache durch ein offizielles Sprachzertifikat zu dokumentieren, etwa dem Toefl-Test im Englischen. ddp

Weitere Informationen im Internet: www.goethe.de/z/50/commeuro/deindex.htm

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