Karriere : Streit am Arbeitsplatz hat Folgen

Chefs sollten fit sein in Krisenmanagement

Wenn Konflikte in einem Team zu eskalieren drohen, ist gutes Krisenmanagement gefragt. Verantwortlich dafür ist der Teamleiter. Die Probleme zu ignorieren, ist nicht zu empfehlen: Eine durch ungelöste Konflikte verursachte Krise kann sich negativ auf die Arbeit aller Mitarbeiter auswirken, warnt der Verlag für die Deutsche Wirtschaft in Bonn. Von einer Krise im arbeitsorganisatorischen Sinn ist auszugehen, wenn die Zusammenarbeit im Team so beeinträchtigt ist, dass die Arbeitsleistung sinkt, das Team aus dieser Situation nicht herauskommt und sich die Kommunikation untereinander deutlich verschlechtert hat.

Ein Hinweis darauf ist zum Beispiel ein deutlich aggressiverer Umgangston. Der Teamleiter sollte in diesem Fall klare Verhaltensregeln aufstellen und unmissverständlich sagen, welches Verhalten er erwartet und welches für ihn keinesfalls akzeptabel ist.

Das Ziel ist dem Fachverlag zufolge zu verhindern, dass sich zwischen Teammitgliedern Fronten bilden – mit weitreichenden Folgen für die Arbeitsleistung insgesamt. Außerdem sollte regelmäßig darüber gesprochen werden, wie sich die Zusammenarbeit verbessern lässt.

In der Alltagsroutine gehen zwar viele gut gemeinte Ansätze unter. Dennoch sei es vernünftig, nicht auf solche Gespräche zu verzichten. Wichtig ist der positive Ansatz der Führungskraft: Seine Aufgabe ist es, dem Team den Rücken zu stärken. Das gilt vor allem, wenn zu Reibereien und Streit im Team auch noch Konflikte von außen kommen. Das bergt das Risiko, dass das Team auseinanderbricht, so der Fachverlag. dpa

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