Karriere : WAS BISHER GEFÖRDERT WIRD

BILDUNGSPRÄMIE

Sie wurde groß angekündigt – groß rausgekommen ist sie nicht. Anfang des Jahres von CDU und SPD eingeführt bestand sie ursprünglich aus drei Bausteinen: einem Prämiengutschein, dem Weiterbildungssparen und dem Weiterbildungsdarlehen. Davon wurden aber nur zwei Maßnahmen umgesetzt.

PRÄMIENGUTSCHEINE

Erwerbstätige erhalten sie, wenn ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen 20 000 Euro nicht übersteigt. Übernommen werden 50 Prozent der Weiterbildungskosten, bis zu maximal 154 Euro. Der Prämiengutschein kann einmal im Jahr beantragt werden.

SPAREN

Das Weiterbildungssparen betrifft Arbeitnehmer, die „vermögenswirksame Leistungen“ erhalten: Der Arbeitgeber überweist monatlich bis zu 40 Euro auf ein Anlagekonto des Arbeitnehmers, der auch Geld zuzahlt. Seit Januar nun können Arbeitnehmer vor Ablauf der siebenjährigen Ansparfrist Geld für eine Fortbildung entnehmen.

DARLEHEN

Die Bundesregierung hatte für das Frühjahr 2009 Weiterbildungsdarlehen angekündigt, die dann aber ausgesetzt wurden. Gedacht waren sie für kostspielige Kurse: Wer etwa für die Fortbildung eine Auszeit vom Job nehmen muss, sollte mit dem verzinsten Darlehen auch seine Lebenshaltungskosten abdecken können. Auch die Anschaffung von Arbeitsgeräten sollte gefördert werden. Begründet wurde die Aussetzung mit „unvorhersehbaren Entwicklungen auf dem Finanzmarkt“. phe

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