Weiterbildung : Eine Ausbildung reicht nicht mehr

Warum sich Weiterbildung in Krisenzeiten lohnt

Lebenslange Vollzeit-Jobs werden immer seltener, Brüche im Berufsleben mit einem Wechsel des Arbeitgebers oder auch der Branche gehören zunehmend zum Alltag. Das zeigt sich gerade angesichts der Finanzkrise. „In dieser veränderten Arbeitswelt reicht die erste Ausbildung meistens nicht mehr für das ganze Leben. Wer seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt wahren will, sollte sich durch Weiterbildung gezielt fit halten“, sagt Nina Gerstenberg, verantwortliche Redakteurin des neuen test Spezial „Karriere“ der Stiftung Warentest.

Wichtig sei dabei zunächst die Bestimmung der eigenen Position. Das gelte für Arbeitsuchende ebenso wie für Wiedereinsteiger oder denjenigen, der einen Job hat und sein Wissen auf den neuesten Stand bringen will. „Wer seine Stärken und Schwächen kennt weiß, wo er Nachholbedarf hat, aber auch, womit er etwa bei einer Bewerbung besonders punkten kann“, sagt Gerstenberg. Ein Test von Kursen für Berufsfindung und strategische Karriereplanung habe gezeigt, dass solche Angebote oft wertvolle Hilfen bieten.

Erst im zweiten Schritt steht die Suche nach der passenden Weiterbildung an. „Sie sollte in einer der mehr als 60 Weiterbildungsdatenbanken beginnen, in der man sämtliche Kursangebote findet“, erklärt Gerstenberg, die auch Datenbanken getestet hat.

Einen guten ersten Überblick biete dabei das Kursnet der Bundesagentur für Arbeit. Anschließend könnten sich Interessierte in einer landesweiten oder regionalen Datenbank das passende Angebot vor Ort suchen.

Folgenschwere Fehler gelte es auch bei Bewerbungen zu vermeiden. Neben einer überzeugenden Bewerbungsmappe gehe es dabei vor allem um den Auftritt des Bewerbers. „Wir haben Bewerbungstrainings getestet und beispielsweise festgestellt, dass bei Angst vor Vorstellungsgesprächen ein Spezialtraining helfen und damit die Erfolgschancen verbessern kann“, sagt Gerstenberg.ddp

Weitere Informationen im Internet: www.test.de

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