Karriere : Weiterbildungsziele müssen realistisch sein

Mit ihrem Job unzufriedene Arbeitnehmer können sich mit einer Weiterbildung neue Perspektiven eröffnen. Dabei stecken sich Beschäftigte aber besser keine zu hohen Ziele – sonst sind sie beim Lernen schnell gefrustet. „Man darf sich nicht überfordern“, sagte der Glücksforscher und Ökonom Karlheinz Ruckriegel von der Fachhochschule Nürnberg. „Das ist wie im Sport: Wenn ich im 100-Meter-Lauf gleich bei Olympia mitmachen will, ist der Frust programmiert.“ Für eine Weiterbildung müssten Berufstätige häufig ihren Feierabend opfern. „Diese Belastung darf man nicht unterschätzen.“ Denn sonst bestehe die Gefahr, dass Teilnehmer abbrechen. Dabei kann es dem Glücksforscher zufolge helfen, Ziele in kleine Etappen einzuteilen. Wenn zum Beispiel eine Sekretärin in die Buchhaltung aufsteigen will, kann sie sich zunächst nur zum Thema Steuerabrechnung fortbilden und muss nicht sofort ein BWL-Studium beginnen. dpa

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