Karriere : Zuprosten ist okay

Sich zuzuprosten ist kein Etikette-Verstoß. „Auch anzustoßen ist kein Stilvergehen“, sagt Hans-Michael Klein, Etikette-Experte aus Essen. Manche Stilpäpste hätten das in den vergangenen Jahren zwar untersagen wollen. „Aber das ist in der Gesellschaft einfach nicht angekommen. Es stoßen doch alle an“, erklärt der Vorsitzende der Deutschen-Knigge-Gesellschaft.

   Es verbieten zu wollen, seien Versuche von „Naseweisen gewesen, die sich als Elite fühlen“. Auch im Umgang mit Geschäftspartnern oder Kollegen sei es kein Tabu, die Gläser bei passender Gelegenheit klingen zu lassen. Dabei dürfe man sich ausdrücklich „Prost“ wünschen und nicht nur das etwas steifere „Zum Wohl“ sagen. Bei wirklich „gehobenen“ Anlässen sollte man sich dabei auf Sekt oder Champagner beschränken. dpa

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