Karstadt-Eigentümer : Berggruen schwört auf das KaDeWe

08.10.2012 00:00 Uhr
Hält zu Karstadt - Nicolas Berggruen. Foto: dapd
Hält zu Karstadt - Nicolas Berggruen. - Foto: dapd

Nicolas Berggruen hat Gerüchte über einen Verkauf von Premium-Kaufhäusern wie dem Kadewe zurückgewiesen. Den Abbau von 2000 Arbeitsstellen verteidigte er.

Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen denkt nicht an einen Verkauf der Warenhauskette. Spekulationen über solche Pläne für die Premiumhäuser in Berlin und München, Kadewe und Oberpollinger, seien „völlig falsch“, sagte Berggruen den Zeitungen der WAZ-Gruppe. Auch für die Sporthäuser gebe es keine Verkaufspläne. Karstadt mache ihm „sehr große Freude“. „Ich bin dafür bekannt, meine Beteiligungen sehr lange zu halten“, sagte er. Karstadt werde bis 2015 eine Milliarde Euro in die Modernisierung investiert haben.

Berggruen verteidigte in dem Interview auch den geplanten Abbau von 2000 Arbeitsstellen. Die Mitarbeiter stünden hinter dem „engagierten Kurs“ von Karstadt-Chef Andrew Jennings, das Unternehmen „grundlegend zu sanieren“. Spekulationen über eine Ablösung von Jennings nannte Berggruen „völlig falsch, ein bösartiges Gerücht“. Er stehe „uneingeschränkt hinter ihm und seiner Strategie“.

(dapd)

Sie möchten sich beruflich verändern?
Dann sind Sie hier richtig! Recherchieren Sie in den Anzeigen der letzten sechs Tagesspiegel-Ausgaben und finden Sie Ihre neue Stelle.

Umfrage

Die EU-Kommission erwägt die Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münze. Wie stehen Sie dazu?

eMobility-Spezial

Hintergründe und Analysen zum Thema eMobility.

Das eMobility-Spezial des Tagesspiegel.

Weitere Themen

Service

Immobilien

Eigenheimfinanzierung, Mietrecht, Immobilienmarkt und mehr.

Zur Immobilienseite des Tagesspiegel.