• Kartellamt leitet Verfahren gegen die Bewag ein Berliner Energieversorger soll Wettbewerber behindert haben

Wirtschaft : Kartellamt leitet Verfahren gegen die Bewag ein Berliner Energieversorger soll Wettbewerber behindert haben

NAME

Berlin/Bonn (dpa). Der Berliner Energiekonzern Bewag ist wegen seiner Preise für die Durchleitung von Strom anderer Anbieter ins Visier der Wettbewerbshüter geraten. Das Bundeskartellamt hat gegen das zum schwedischen Vattenfall-Konzern gehörende Unternehmen ein Verfahren wegen zu hoher Preise bei der Netzdurchleitung für Konkurrenten eingeleitet. Es bestehe der Verdacht, dass die Bewag auf diese Art andere Stromanbieter im Wettbewerb behindere, teilte das Kartellamt am Mittwoch mit. Laut Kartellamt verlangt die Bewag bei der Durchleitung von Strom für die Industrie über 25 Prozent mehr als vergleichbare Netzbetreiber wie RWE oder EnBW. Die Bewag wies die Vorwürfe zurück. Sie erklärte, die Netznutzungsentgelte entsprächen den Kalkulationen nach der Verbändevereinbarung und bewegten sich im deutschlandweiten Branchenvergleich im Mittelfeld.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben