Wirtschaft : Kartellamt: Telekom-Gebühren diskriminierend

BERLIN (rtr).Das Bundeskartellamt hat die von der Telekom beantragten Gebühren für ihre Teilnehmeranschlüsse als diskrimininierend bezeichnet.Ein Sprecher der Behörde sagte am Donnerstag, andere Telekom-Anbieter dürften nicht durch überhöhte Mieten für die Leitung zwischen den Ortsvermittlungsstellen und den Wohnungen der Kunden diskriminiert werden.Es sei nicht nachvollziehbar, warum die Telekom von Mitbewerbern mehr verlangen wolle, als sie von eigenen Kunden als monatliche Grundgebühr bekomme.Über den Telekom-Antrag muß bis zum 30.November entschieden werden.Für die Entscheidung sei die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation zuständig, sagte er.Sein Amt habe aber vorab die Möglichkeit zu einer Stellungnahme.Die Telekom will 47,26 DM monatlich für die Vermietung der "letzten Meile" an Konkurrenten verlangen.Auf diesem Stück Leitung zwischen Ortsvermittlung und Wohnung habe die Telekom ein Monopol, sagte der Sprecher des Kartellamts.Das Unternehmen verlange von seinen eigenen Kunden allerdings nur rund 24 DM im Monat.

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