Wirtschaft : Kartellamt überprüft Giropay

Bonn - Das Bundeskartellamt überprüft die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bezahldienstleisters Giropay. Es geht um die Frage, ob diese den Wettbewerb auf dem Markt der Online-Bezahlsysteme behindern. Das Interesse des Bundeskartellamts gilt nach Auskunft eines Sprechers dabei vor allem den Sonderbedingungen, soweit sie festlegen, dass personalisierte Sicherheitsmerkmale wie PIN und TAN beim Bezahlen nur auf gesondert angegebenen Internetseiten eingegeben werden dürfen. Ein Rechtsstreit zwischen Giropay und dem Konkurrenten Payment Network, das den Dienst „Sofortüberweisung.de“ betreibt, rief das Kartellamt auf den Plan. Die Behörde überprüft zudem, ob das Zusammenwirken von Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken und Postbank unter dem Dach von Giropay mit dem Kartellrecht vereinbar ist. Wer im Internet mit Giropay einkauft, wird zur Seite seiner Bank weitergeleitet und muss sich dort in sein Online-Konto einloggen. Bei „Sofortüberweisung.de“ dagegen kann der Kunde die Daten direkt eingeben. dpa

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