Wirtschaft : Kartellrechtler: "Mit Kanonen auf Spatzen geschossen"

Der Schuldspruch gegen Microsoft ist nach Ansicht eines deutschen Kartellrechtlers mit Skepsis zu sehen. "Es ist die Frage, ob hier nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird", sagte Professor Wernhard Möschel von der Universität Tübingen. Es gehe primär um unzulässige Behinderung von Wettbewerb. Beim Vorwurf gegen Microsoft, zwei Systeme miteinander gekoppelt zu haben, sei fraglich, ob es sich bei Windows und dem Browser Internet Explorer wirklich um zwei Produkte und zwei unterschiedliche Märkte handele.

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