Wirtschaft : Kassenkunden sparen doppelt

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Der Europäische Gerichtshof erlaubte am 11. Dezember 2003 den ArzneimittelVersandhandel. Zudem hob die Bundesregierung mit der Gesundheitsreform die Preisbindung für rezeptfreie Präparate im Januar auf.

PILLEN ONLINE

Die Zahl der Anbieter nimmt ständig zu. Bei ihnen können Kunden per Post, Fax, Telefon oder Internet Arzneimittel bestellen. Geliefert wird per Paket etwa innerhalb von sieben Tagen nach der Bestellung. Der Preisvorteil lohnt sich aber oft nur bei hohen Packungspreisen, da die Versender auch eine Pauschale für Service und Versand berechnen.

KOSTEN RUNTER

Vom Online-Geschäft erhoffen sich auch die gesetzlichen Krankenkassen Einsparungen. Einige Institute räumen Mitgliedern, die sich ihre Medikamente im Internet besorgen, günstigere Beiträge ein.

BERATUNG VOR ORT

Bei den herkömmlichen Apotheken gilt die fachliche Beratung nach wie vor als größte Stärke. In einer Umfrage des Instituts Dialego bewerteten sie 35 Prozent der Befragten mit „gut“, 19 Prozent sogar mit „sehr gut“. Dennoch konsultieren in Gesundheitsfragen nur noch elf Prozent der Deutschen zuerst ihren Apotheker, 2003 war es immerhin noch jeder Vierte. Vor allem das Internet hat als Infoquelle gewonnen. brö

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