KAUF- UND PFLEGETIPPS : Gut gebettet

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Daunendecken

werden in Europa meist einheitlich gekennzeichnet, auch wenn das nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Was in der Decke steckt, können Sie dem Etikett entnehmen. Die EU-Norm EN 12934 unterscheidet Güteklasse 1 und 2. Bei Klasse 1 sind neue Daunen und Federn von Gänsen oder Enten enthalten. Dabei darf maximal fünf Prozent Daunen- oder Federnbruch beigemischt sein. Bei Klasse 2 dürfen davon bis zu 15 Prozent in der Decke stecken. Die Kennzeichnung „neu“ ist für Klasse 2 nicht zulässig. Der Daunen- und Federngehalt wird in Prozent angegeben: beispielsweise 90 Prozent Daunen und zehn Prozent Federn. Bei der Angabe „reine Gans“ darf Ente enthalten sein, allerdings nur weniger als zehn Prozent. Wenn „Gans“ angegeben ist, darf bis

zu 30 Prozent Ente enthalten sein.

Synthetikdecken entsprechen nicht der europäischen Norm. Die Kunststofffüllung besteht aus Hohl-, Voll- oder Mikrofasern aus Polyester. Eingebaute Luftkanäle in den Hohlfasern machen die Decken leichter und flauschiger. Für die Qualität spielt die Anzahl der Kanäle jedoch keine Rolle, wie der Test zeigte.

WASCHEN

Alle 14 Bettdeckenmodelle des Tests sind waschbar. Daunen- und Federbetten sind genauso wie Synthetikdecken auch für Allergiker geeignet, Schadstoffe wurden im Test nicht gefunden. Um eine mögliche Restbelastung ganz auszuschließen, kann die neue Decke bei 60 Grad Celsius in einer Großraum- waschmaschine gereinigt werden und anschließend im Trockner getrocknet werden. Beachten Sie dabei die Pflegeanleitung auf dem Etikett. Die gängigen Haushalts-Waschmaschinen haben nur fünf bis sechs Kilo Fassungsvermögen, dies genügt für Bettdecken nicht – gehen Sie deshalb besser in einen Waschsalon. lkl

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