KAUFEN oder NICHT : Alles unter Kontrolle!

Unser Autor testet eine mobile Überwachungskamera

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Foto: promo

Kameras sind überall. Millionen Smartphones liefern pausenlos gestochen scharfe Bilder – wo auch immer man sich gerade aufhält. Seit geraumer Zeit kann man auch dort sein, wo man eigentlich nicht ist. Zum Beispiel mit der D-Lan Livecam von Devolo – einer Webcam für private Überwachungszwecke, die sich mit mobilen Geräten von unterwegs per App steuern lässt. „Kamera einstecken, App herunterladen – fertig!“, wirbt der Hersteller. Und tatsächlich ist die Installation sehr einfach. Keine komplizierte Konfiguration, kein Kabelsalat, keine kryptischen Anleitungen. Die Kamera überträgt das Überwachungsvideo über die heimische Stromleitung, von wo aus ein D-Lan-Adapter das Signal per Ethernetkabel zum Internet-Router lotst. Verstanden? Wir auch nicht. Macht aber nichts, denn die Firma hat das Hard- und Softwarepaket so einfach gestaltet, dass jeder Laie die Cam in einer Viertelstunde in Gang setzen und das Bild auf dem Display des Smartphones oder Tablets bestaunen kann.

Einsatzgebiete lassen sich schnell finden. Ob Eigenheim oder Garage, Ferienwohnung oder Hundehütte – die Kamera hat alles im Blick. Da sich das Bildsignal verschlüsseln lässt, ist man vor den unerwünschten Blicken Dritter geschützt. Selbst bei schlechtem Licht behält die 130 Euro teure Cam dank Infrarot-Leuchtdioden den Durchblick. Einzelne Bilder lassen sich auch speichern. Aber: Ein Kameraschwenk oder -zoom ist per Smartphone nicht möglich (nur von Hand), Geräusche werden nicht übertragen, Videosequenzen lassen sich nicht aufzeichnen. Eine Alarmfunktion, die an einen Bewegungsmelder gekoppelt ist, wäre ebenfalls sinnvoll gewesen. Stattdessen muss man, wenn man kontrollieren will, ob Opa noch im Lenstuhl sitzt, das Bild permant im Blick behalten.

DAS TESTURTEIL: 5 Punkte

(0 Punkte: Hände weg und alle Bekannten warnen, 5 Punkte: Noch mal drüber schlafen, 10 Punkte: Sofort kaufen.)

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