KAUFEN oder NICHT : Bechern gegen die Pampe

Maris Hubschmid testet einen Müsli-to-go-Becher.

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Bringt Müsli matschfrei ans Ziel.
Bringt Müsli matschfrei ans Ziel.Foto: promo

Es gehört zu den unangenehmeren Dingen, wenn man in der U-Bahn angesprochen wird: „Sie tropfen!“ Mir ist das passiert, als in meiner Tasche Buttermilch ausgelaufen war, die ich dabei hatte, um mir im Büro Müsli zu machen. Nicht nur, dass der Inhalt der Tasche komplett eingesaut war. Nach einer Stunde fing auch meine in Mitleidenschaft gezogene Hose an, säuerlich zu riechen. Der Chef hat mich im Flur schief angesehen, meine ich.

Hätte ich damals den Müsli-To-Go-Becher von Rosenstein und Söhne gehabt, wäre das nicht passiert. Mit dem Plastikbehälter, für 4,90 Euro plus Versand etwa bei Pearl erhältlich, können Müsli und Milch fertig portioniert, aber getrennt voneinander transportiert werden. Wenn Cornflakes und Früchte nur noch aufgeweichte Pampe sind, verdirbt das die Freude. Der untere Becherteil, durch Schraubverschluss mit dem anderen verbunden, hat zwei Wände, zwischen denen sich Kühlgel befindet. Kurz ins Eisfach gelegt, hält er den Inhalt später frisch. Im Deckel ist sogar ein Löffel befestigt. Ganz durchdacht ist das Ding dennoch nicht. Weil der untere, gekühlte Teil keinen eigenen Verschluss hat, findet sich, als ich den Becher im Büro auseinanderschraube, etwas Milch am Boden der oberen Kammer wieder. „Du tropfst“, sagt meine Kollegin. Die Hose ist eingesaut.

Das Testurteil: Acht Punkte.

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