KAUFEN oder NICHT : Der Alleskönner

Juliane von Friesen
Foto: promo
Foto: promo

Möglicherweise gehöre ich einer aussterbenden Spezies an: Ich benutze Eierschneider. In meiner Jugend gab es in jedem Haushalt einen – für gleichmäßig geschnittene Eischeiben zur Dekoration von Salaten, Toast oder Bouletten. Auch im Zeitalter der Cholesterinhysterie mag ich ab und an auf ein hart gekochtes Ei nicht verzichten. Doch streikte mein Gerät, und ich entschloss mich zum Kauf eines neuen Eierschneiders. Irrtümlicherweise dachte ich, dass die Investition in meine Haushaltsausstattung sich im niedrigen einstelligen Euro-Bereich bewegen würde – früher nannte man so etwas schließlich „Pfennigartikel“. Doch im KaDeWe kosteten die drei dort geführten Modelle zwischen 20 und 30 Euro. Ich entschied mich schließlich für den formschönen, würfelförmigen „Egg Slicer“ der Firma Rösle für 27,95 Euro mit fünfjähriger Garantie – und wurde nicht enttäuscht. Nun habe ich ein elegantes Küchenutensil, das außer Eiern auch noch Mozzarella und Champignons wunderbar gleichmäßig zerteilt.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben