KAUFEN oder NICHT : Krumme Dinger

Fatina Keilani testet eine Transportdose für Bananen

Fatina Keilani

War ja klar, welche Kommentare da kommen würden: „Was ist denn das für ein Dildo?“, fragten die lieben Kollegen, oder „Bei welchem Sex-Shop hast du das denn gekauft?“ Dabei handelt es sich bei dem gelben Objekt bloß um etwas völlig Harmloses – eine Art Frischhaltedose für Bananen. Mit Luftlöchern.

Das kennt ja jeder: Gelb ist die Frucht, bevor man sie in die Sport- oder Aktentasche steckt, braun kommt sie wieder heraus. Im schlimmsten Fall ist sie nur noch Matsch und klebt als solcher auch noch an Turnhosen und Arbeitspapieren. Da ist die gebogene Box wirklich die Lösung: In ihre Form passt jede Banane, egal wie krumm und wie groß. Womit auch gleich der Hauptnachteil benannt wäre: Wer nur eine kleine Bio-Banane zu verstauen hat, muss trotzdem die große Dose einpacken. Für zwei Bananen ist wiederum nicht genug Platz da. Und das Öffnen des „Banana Guard“ ist auch etwas fummelig. Wer häufiger eine einzelne Banane im Gepäck hat, dem kann man die Dose dennoch empfehlen, denn die Frucht kommt nach dem Transport in bester Verfassung aus dem Behälter.

Als hätten sich alle verabredet, dass diese Marktlücke geschlossen werden muss, gibt es mehrere Modelle verschiedener Hersteller zu kaufen, die jeweils rund fünf Euro kosten. Die getestete Dose gibt es im Internet bei www.bananaguard.de; ähnliche Produkte heißen zum Beispiel Banana Bunker und Banabox. Vom Design her gefällt mir der Banana Bunker sogar noch etwas besser. Aber der Banana Guard tut es auch.

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