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Tina-Marlu Kramhöller testet einen Schuh im Schuh

Tina-Marlu Kramhöller

Über Pfingsten besuchte mich eine Freundin und bei strahlendem Sonnenschein gehörte eine Berlin-Besichtigung natürlich zu unserem Pflichtprogramm. Schnell entpuppte sich aber die Frage des Schuhwerks als Problem: Zu einem ausgedehnten Stadtrundgang waren ihre Zehenpantoletten wenig geeignet, „aber in Turnschuhen qualmen meine Füße, das halte ich nicht aus“, protestierte meine Besucherin und bekam große Augen, als ich ihr meine neuen Testobjekte auslieh.

Nat-2, so heißen die 2-in-1-Schuhe, die zwei Münchner Jungdesigner entwickelt haben. Wird einem zu heiß, lässt sich der Turnschuh durch einen Reißverschluss am Sohlenrand in luftige Sommersandalen verwandeln. Das geht auch unterwegs, denn das abtrennbare obere Stück ist biegsam und passt gut in die Handtasche. Eine originelle Idee, meine ich, obwohl das Design der meisten Modelle an Converse-Turnschuhe erinnert. Meine Testschuhe in Jeansoptik machen sich gut und sind bequem, doch die Pantoletten darunter haben für meinen Geschmack wenig Schönes, die Form und das Blümchenmuster lassen sie wie eine Leihgabe aus Muttis Camping-Schuhschrank wirken. Doch die große Auswahl an Modellen wird vielen Geschmäckern gerecht – jedoch nicht jedem Geldbeutel: Je nach Ausstattung kosten die Schuhe zwischen 69 bis 270 Euro. Für mich zu teuer. Die handgefertigten Schuhe sind in den Größen 36 bis 46 bei einigen Versandhäusern, wie etwa Quelle, und Schuhläden erhältlich und ein Onlineshop wird demnächst unter www.nat-2.eu eröffnen.

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