KAUFEN oder NICHT : Nicht wasserfest

DAS TESTURTEIL0 Punkte: Hände weg und alle Bekannten warnen, 5 Punkte: Noch mal drüber schlafen, 10 Punkte: Sofort kaufen.

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Foto: promo
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Ein iPhone ist ein teures Vergnügen. Wer es auch in rauer Umgebung nutzen will – als Fahrradnavi bei Wind und Wetter oder bei anderen Outdoor-Aktivitäten –, ist somit gut beraten, es zu schützen. Zum Beispiel mit der Hülle „Survivor + Catalyst Waterproof“ der Marke Griffin für das iPhone 5 und 5S. Beim Design der Testprotokolle für die Hülle, die es ab 60 Euro zum Beispiel bei Amazon gibt, hat sich das Unternehmen sogar vom US-Verteidungsministerium beraten lassen. Bis zu drei Meter Wassertiefe soll das iPhone in dieser Hülle, die das teure Gadget auch gegen Stürze schützen soll, bestehen – bei voller Funktionalität.

Tatsächlich macht die Survivor-Hülle einen äußerst stabilen Eindruck. Da wackelt und klappert nichts, alle Buchsen sind rundum geschützt. Das Touchdisplay lässt sich trotz Folie gut bedienen, das Bild ist erstaunlich klar. Weniger gut klappt das Telefonieren. Selbst bei geöffneter Ladebuchse verlangen die Gesprächspartner ständig, man möge bitte noch lauter sprechen.

Doch dann folgt die Ernüchterung: Beim zweiten Tauchtest läuft Wasser in die Schutzhülle – zum Glück hatten wir sie nur mit Löschpapier befüllt. Das Wasser kam durch die anscheinend nur schwach verklebte Display-Folie ins Gehäuse. Dabei hatten wir die Warnung, dass man das iPhone nicht herausdrücken, sondern herausschütteln soll, extra befolgt. Offenbar reichte allein das Transportieren der Hülle aus, um die Folie vom Rahmen zu lösen. Mein iPhone hätte den Test nicht überlebt.

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