KAUFEN oder NICHT : Nichts für Normalos

Juliane Schäuble testet eine Eismaschine

Juliane Schäuble

Vielleicht darf man Pressetexte einfach nicht wörtlich nehmen. „Unkompliziert Milcheis, Fruchteis und Sorbets selbst herstellen“, verspricht das Beiblatt zur Eismaschine GVS2 von Krups (71,99 Euro). Leider fehlte der Zusatz: „Falls Sie einen großen Eisschrank besitzen“. Denn als Normalo mit nur einem Eisfach im Kühlschrank scheide ich theoretisch als Nutzer der Eismaschine aus: Der etwa 20 Zentimeter hohe Gefrierbehälter für bis zu 1,6 Liter Eis, der vor Benutzung 24 Stunden eisgekühlt werden muss, passt nicht in mein schmales Fach. Praktisch gibt es aber zumindest für Testzwecke großzügiger ausgestattete Haushalte im Freundeskreis. Während der Behälter kühlt, hätte ich mal besser mit der Zubereitung der Masse für das Yasmin-Sorbet (ein Krups-Tipp), beginnen sollen – da die Basis kochender Tee ist, muss das Ganze zwölf Stunden kühlen. Anderthalb Tage später geht es endlich los: In nur 30 Minuten hat sich der Eistee in Teeeis verwandelt. Ein Piepton informiert mich sogar darüber, dass die perfekte Konsistenz erreicht ist. Obwohl dieses Sorbet nicht besonders schmeckt ( kein Wunder bei den Zutaten Yasmintee, Zucker, Honig): Das Ergebnis sieht aus, wie ein Sorbet auszusehen hat. Gefroren, aber noch cremig. Fazit: Für spontane Eisgelüste gibt es bestimmt einfachere Maschinen. Aber wer eine Eistruhe hat, ist damit gut bedient.

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