Kaufen oder nicht : Perfektes Timing

Braucht man das? Heike Jahberg testet die neueste Erfindung der Marke Birkel - Pasta im Kochbeutel.

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Foto: promo

„Dinge, die die Welt nicht braucht“, dachte ich, als in der Werbung Birkels neueste Erfindung, „Pasta im Kochbeutel“, sah. Kochbeutelreis kann ich gerade noch gelten lassen. Immerhin dauert ein vernünftiges Risotto 20 oder 30 Minuten. Das ist lange, wenn die Kinder von der Schule kommen und hungrig wie die Löwen am Esstisch warten. Aber Nudeln? Auch ganz normale Nudeln sind in zehn Minuten fertig.

Dass wir trotzdem die Instantvariante getestet haben, liegt an einer gewissen Neugierde, die wir neuen Produkten entgegenbringen. Immerhin versprechen die größten deutschen Nudelmacher, dass ihre Produkte nur drei Minuten kochen müssen, bis sie gar sind. Außerdem packt Birkel drei verschiedene Sorten in eine Packung. In den vier Portionsbeuteln stecken Penne, Mini-Maccaroni und Spiralen. Wir kochen alle Sorten, die Kinder essen von allem ein bisschen und finden die Abwechslung gut. Allerdings hat die Vielfalt mit 1,50 Euro für 320 Gramm ihren Preis.

Dafür hält die Birkel-Pasta beim Timing, was sie verspricht. Nach drei Minuten sind die Nudeln fertig. Die Kochbeutel lassen sich leicht aufreißen. Die Kinder finden alle Sorten lecker und fassen munter nach. Ich finde den Geschmack ganz ordentlich, würde meine italienischen Nudeln aber nie gegen Birkel eintauschen. Das Gemeinschaftsvotum der Dreierjury: acht Punkte.

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