KAUFEN oder NICHT : Schön schmerzhaft

DAS TESTURTEIL0 Punkte: Hände weg und alle Bekannten warnen, 5 Punkte: Noch mal drüber schlafen, 10 Punkte: Sofort kaufen.

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Foto: promo
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Man kann sich in diesem Land vieles leisten, ohne aufzufallen: die Haare quietschbunt färben oder sich Silberringe durch Lippen oder Augenbrauen jagen. Aber eines geht gar nicht: die Achselhaare wachsen lassen. Körperbehaarung gilt vielen heute als Zeichen von Verwahrlosung.

Was tun? Der Winter ist vorbei, die Zeit drängt. Aus der Schweiz kommt nun eine neue, alte Methode – das Sugaring, das schon seit Jahrhunderten im Orient bekannt ist. Die Haut wird mit einem Gel bestrichen, das aus Zucker, Zitrone und Wasser besteht. Wer das „Shaba-Zuckergel“ zu Hause anwendet, drückt – wie beim Wachs – anschließend Vliesstreifen auf die behandelten Stellen und zieht das Gel samt den Haaren mit einem Ruck von der Haut ab.

Ein bisschen Know-how braucht man dafür als Anfänger. Man muss zunächst die Dose samt Gel erwärmen, dann gilt es, das Gel aufzutragen. Das ist nicht so leicht. Ich zumindest hatte einige Mühe, die klebende Masse auf meinen Beinen zu verteilen. Dann Tuch drauf, ein Ruck – und Schmerz! Beim ersten Mal könne es wehtun, warnt der Hersteller, das gebe sich aber mit der Übung. Doch die werde ich leider nicht bekommen. Denn ich bin nicht bereit, für Schönheit zu leiden.

Wer kein solcher Jammerlappen ist wie ich, ist mit dem Produkt wahrscheinlich ganz gut bedient. Das Gel sieht aus wie flüssiger Honig, riecht neutral, ist gut verträglich und funktioniert. Das Heim-Set (Gel und Tücher) kostet 23,25 Euro (Bestellung auf www.shaba-praxis.de oder per Mail unter mail@shaba-praxis.de).

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