KAUFEN oder NICHT : Südsee im Haar

Öffnet man die Flasche, strömt der Blütenduft heraus: Das Monoi Shampoo Tiare Gardenia im Test.

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Foto: Doris Spiekermann-Klaas
Foto: Doris Spiekermann-Klaas

Ich bin hoffnungslos sentimental. Meinen Morgenkaffee süße ich mit Zucker aus Tüten, die ich aus fernen Ländern als Souvenir mitgebracht habe. Im Bad erinnert noch eine Kokosnuss-Conditioner-Flasche an eine USA-Reise aus den 90ern. Da passt das Monoi Shampoo Tiare Gardenia perfekt dazu. Es wurde auf der anderen Seite der Welt in Papeete, Tahiti, abgefüllt. Klappt man den Verschluss auf, strömt einem der Blütenduft der Tiare entgegen, der an Jasmin erinnert. Aus den kleinen, weißen Blüten wird das Monoi-Öl hergestellt, ein traditionelles Schönheitsmittel. James Cook fand zwar, dass es stinkt, aber in geringer Konzentration wie im Shampoo duftet es herrlich nach Polynesien-Urlaub. Was sonst noch alles drin ist, kann man kaum lesen, die Beschriftung ist winzig. Zu haben ist das Shampoo über den Versand für Südseeprodukte (www.lapirogue.de). Das Monoi-Shampoo fließt durchsichtig mit weißem Saum aus der Flasche. Es ist sehr ergiebig und schäumt nicht künstlich auf. Die Haare glänzen schön, fallen locker und duften sehr dezent. Und sie fliegen nicht statisch, wie nach dem Gebrauch manch anderer Produkte. Punktabzug gibt es nur wegen des schlechten Klimawandel-Gewissens ob des langen Transportweges und wegen des Preises: Die 250-Milliliter-Flasche kostet 8,50 Euro.

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