KAUFEN oder NICHT : Werkzeug gegen das Gefummel

Bernd Matthies testet einen ausgefallenen Bratenwender

Bernd Matthies

Überall um uns herum lösen Experten Probleme, von deren Existenz der Laie keine Ahnung hat. Etwa, wie man Bratgut in der Pfanne umdreht. Das geht mit Zange, Gabel, Löffel, notfalls auch mit der Hand, nicht wahr? Besser ist anders, meinen die Entwickler von „Webers Wender“, der mit seinen zwei gebogenen Zinken wie ein ärztliches Werkzeug ausschaut. Dem ersten Rätseln begegnet der Nutzer mit einem Blick auf die Website www.webers-wender.de, wo ein Video alles erklärt: Was immer sich da in der Pfanne wälzt, wird mit dem Wender angepiekt und, schwupps, auf die andere Seite gedreht. Sieht elegant aus, und beim Anschauen kommen die Reflexe: Stimmt, oft ist das Gefummel nervend.

In der Praxis bewährt es sich. Hat man einmal den Bogen raus, fluppen Klopse, Keulen, Steaks herum. Aber es gibt auch Bratware, die sich widersetzt: Würstchen gehen gar nicht, Fischfilets zerfallen. Daher ist Webers Wender kein Universalgerät, sondern eines von vielen, die um die Küchenhoheit ringen. Und da es 65 Euro plus Versand kostet, wird man es wohl nur Perfektionisten anraten können. Foto: promo

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