Wirtschaft : Kein Ende der Anzeigenflaute in Sicht

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Hamburg (dpa). In der Zeitungsbranche ist auch nach 20 Monaten Anzeigen-Flaute nach Ansicht des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger keine Trendwende in Sicht. Grund der Rückgänge am Werbemarkt sei die schwache Konjunktur, sagte Helmut Heinen, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), am Montag zum Auftakt des Zeitungskongresses in Hamburg. „Keineswegs handelt es sich um eine Strukturkrise der Zeitungsbranche“, sagte Heinen. Die Zeitung sei nach wie vor der größte Informations- und Werbeträger. Insgesamt sind die Anzeigenumfänge nach BDZV-Angaben im ersten Halbjahr dieses Jahr im Schnitt – wie bereits im Gesamtjahr 2001 – erneut um 14 Prozent zurückgegangen. Nach Einschätzung des Marktforschers Prognos AG können die Verlage damit rechnen, dass sich der Anzeigenmarkt im kommenden Jahr erholt. Die Talsohle werde in diesem Jahr aber noch durchschritten.

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