Wirtschaft : Kein Ort für Gespräche

Handys gehören heute zum Berufsalltag. Dennoch gibt es Situationen, in denen es höflicher ist, sie nicht zu benutzen. Das gilt grundsätzlich, wenn andere zuhören müssen und sich dem Gespräch nicht entziehen können, wie etwa im Zug. „Manche telefonieren dann so laut, als wären sie in ihrem Büro“, sagt die Etikette-Expertin Bettina Geißler aus Norderstedt. Spreche man leise, könne das dagegen den Gesprächspartner irritieren. Bei ganz kurzen Gesprächen kann man aber eine Ausnahme machen: Als Faustregel gilt: Dringende Gespräche darf man annehmen, unwichtige, nicht dringende sollten dagegen verschoben werden. Das gilt auch, wenn man etwa im Taxi angerufen wird. Gutes Benehmen sei, dem Fahrer kurz anzukündigen, dass man jetzt telefonieren muss. dpa

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