Wirtschaft : Keine Aufwärts-Signale aus Europa

Der Euro hat sich am Montag im Handel wenig bewegt um 0,98 Dollar gezeigt. Händler und Analysten sagten, es gebe keine neuen Impulse. Das ungebrochene Wirtschaftswachstum in den USA werde nach der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten vom Freitag als Fakt akzeptiert. Die verbale Unterstützung von geldpolitischen Experten aus Europa nehme etwas Druck von der Währung, verschaffe dem Euro jedoch kein Aufwärtspotenzial. Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt legte den Referenzkurs auf 0,9767 (Freitag: 0,9835) US-Dollar fest. Für den Dollar ergibt sich damit ein Kurs von 2,0025 (1,9886) Mark. Wenig Auswirkungen hatte Händlern zufolge eine Rede des Chefs der Landeszentralbank (LZB) von Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, Hans-Jürgen Krupp, auf die Kursentwicklung. Krupp hatte auf dem Neujahrsempfang der LZB in Schleswig die Diskussion um den Außenwert des Euro als "hysterisch" bezeichnet. Der derzeit schwache Wechselkurs habe nur bedingt Einfluss auf die Inflationsentwicklung. Außerdem bestehe der große Vorteil der Währungsunion darin, dass die elf Länder in Zukunft sehr viel unabhängiger seien. Man könne sich jetzt die Haltung der USA leisten, in deren Geldpolitik Wechselkursänderungen nur in Ausnahmefällen eine Rolle gespielt hätten.

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