Wirtschaft : Keine Jobs in Gefahr

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Für Unternehmen, die am Neuen Markt oder am Smax notiert sind, ändert sich mit der anstehenden Organisationsreform der Börse nichts. Sie wandern lediglich auf dem Kurstableau auf einen anderen Platz. Aber die Anforderungen an die Berichterstattung der Firmen bleiben dieselben, sollten sie in das Segment „Prime Standard“ übernommen werden wollen. Zum Beispiel Quartalsberichte, eine jährliche Analystenkonferenz, die Rechnungslegung nach internationalen Standards wie den europäischen IAS oder den amerikanischen US-GAAP fordert die Börse nachwievor. Auf die kurzfristige Finanzierung der Firmen wirkt sich die Neuordnung ebenfalls nicht aus. Arbeitsplätze sind also nicht in Gefahr geraten. Langfristig könnte sich die Reform sogar positiv für junge Unternehmen auswirken, vor allem für neue Börsenaspiranten. Denn ihre Finanzierung war über einen Gang an den Neuen Markt mittlerweile kaum noch möglich. In diesem Jahr schaffte gerade ein Unternehmen den Sprung aufs Parkett – der norddeutsche Windradhersteller Repower. Grund dafür ist die Zurückhaltung der Anleger gegenüber allem, was mit der „New Economy“ und dem Neuem Markt zu tun hat. Genauso wie in den Anfangsjahren des Neuen Markts ohne Differenzierung junge Wachstumswerte gekauft wurden, will jetzt niemand mehr Geld zur Verfügung stellen – egal wie aussichtsreich eine Geschäftsidee auch sein mag. Das Zauberwort ist Vertrauen. Und viele Anleger brauchen einen neuen n, um das wieder aufbauen zu können. hop

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