Wirtschaft : Keine Luxus-Autos

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Als die beiden Briten Henry Royce und Charles Rolls 1904 die Firma RollsRoyce gründeten, wollten sie das beste Auto der Welt herstellen. Mit den Luxusautos hat Rolls-Royce heute aber gar nichts mehr zu tun – die werden von BMW gebaut. Das Traditionsunternehmen baut vor allem Triebwerke für Flugzeuge und Hubschrauber im zivilen und militärischen Bereich , auch für Schiffe stellt Rolls-Royce Antriebe her. Inzwischen werden weltweit 54000 Turbinen von Rolls-Royce genutzt, mehr als 500 Luftfahrtgesellschaften sind Kunden der Briten. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 35000 Mitarbeiter , am Hauptsitz in Großbritannien sind es 21000. In Deutschland hat Rolls-Royce zwei Sitze : in Oberursel bei Frankfurt und in Dahlewitz arbeiten über 2000 Menschen. Hergestellt werden hier vor allem Turbinen für kleinere Geschäftsreiseflugzeuge wie etwa die Gulf Stream 500, aber auch die Triebwerke für die Boeing 717 mit 100 Sitzen wird in Dahlewitz gebaut. fw

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