Wirtschaft : Keine Rücksicht auf die Kanzlerin

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Seit dem China-Besuch von Kanzlerin Merkel im Mai ist für die Öffentlichkeit klar geworden, wie hart die Transrapid-Verhandlungen sind. Damals hatten Vertreter von Siemens und Thyssen-Krupp bis in den frühen Morgen mit ihren chinesischen Partnern verhandelt, um sich zumindest auf eine unverbindliche Absichtserklärung zu einigen. Pekings Regierung drohte sogar damit, dass die Bundeskanzlerin ohne adäquate Begleitung mit dem Transrapid zum Schanghaier Flughafen fahren müsste, falls die deutsche Regierung nicht mehrere Hundert Millionen Euro an Subventionen bereitstellen würde. In der deutschen Delegation war damals sogar von „Erpressung“ die Rede. Merkel machte klar, dass es von Berlin keine weiteren Gelder geben werde. maa

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