KFW-CHEFIN MATTHÄUS-MAIER : Vertrag wird angeblich nicht verlängert

Die Krise der IKB könnte ihr bisher prominentestes Opfer fordern: Angeblich wird der Mitte nächsten Jahres auslaufende Vertrag von KfW-Chefin Ingrid Matthäus-Maier nicht verlängert. Darauf hätten sich Vertreter der Regierungskoalition am Mittwoch im Kanzleramt verständigt, berichtet der Online-Dienst „manager-magazin.de“.

Der Sprecher von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) wies die Meldung auf Anfrage als „reine Spekulation“ zurück. „Da ist gar nichts dran“, sagte der Sprecher. Über die Verlängerung des Vertrages werde „zur gegebenen Zeit“ entschieden. Die staatliche KfW Bankengruppe ist mit einem Anteil von 43 Prozent Hauptaktionärin der IKB und deshalb auch im Aufsichtsrat prominent vertreten. Die frühere SPD-Politikerin Matthäus- Maier steht erst seit Oktober 2006 an der Spitze der KfW. Die fragwürdigen Geschäfte der IKB mit zweitklassigen US-Immobilienkrediten, die zur Krise des Instituts geführt hatten, wurden bereits in der Zeit ihres Vorgängers Hans Reich begonnen. Kritiker werfen Matthäus-Maier jedoch vor, in der Krise nicht entschlossen genug reagiert zu haben. stek

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