Wirtschaft : KfW-Wohnbauprogramm für Ostdeutschland

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Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird gemeinsam mit dem Bund und den ostdeutschen Ländern ein zweites Modernisierungsprogramm für Wohnraum in Ostdeutschland auflegen. Zehn Milliarden Mark sollen dafür bis 2002 bereit gestellt werden. Bund und neue Länder steuern insgesamt 1,5 Milliarden Mark bei, um zinsgünstige Konditionen zu gewährleisten. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute zwischen Bundesbauminister Reinhard Klimmt, seinen ostdeutschen Kollegen und KfW-Vorstandsmitglied Ingrid Matthäus-Meier unterzeichnet. "Um die verbliebenen Schäden und Ausstattungsdefizite zu beseitigen, müssen in den nächsten Jahren noch weitere 70 Milliarden Euro investiert werden", sagte Matthäus-Meier bereits am Vorabend in Frankfurt. Vor allem bei den Altbauten seien noch viele Gebäude sanierungs- und renovierungsbedürftig.

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