Wirtschaft : Kirch-Media entlässt VW verkauft sich gut in USA

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Die insolvente Kirch-Media streicht mehr Stellen als bisher geplant. Bis zum kommenden Jahr sollen 151 Mitarbeiter entlassen werden. 82 Mitarbeiter sollen noch in diesem Jahr ihre Kündigung erhalten, knapp 40 weitere sollen innerhalb des früheren Kirch-Konzerns versetzt werden, so dass letztlich 355 Mitarbeiter in der neuen KirchMedia weiterbeschäftigt werden. Ursprünglich hatte Kirch-Media einen Personalabbau von 117 der einst 550 Stellen geplant.AP

Babcock präzisiert Pläne

Der zahlungsunfähige Maschinenbaukonzern Babcock Borsig hat seine Angaben über die Anzahl der Entlassungen präzisiert. Bereits an diesem Freitag würden 623 Beschäftigte entlassen, teilte Babcock mit. 388 dieser Mitarbeiter werde der Eintritt in eine Transfergesellschaft angeboten. 235 würden arbeitslos. Um die Vermittlung dieser Arbeitnehmer werde sich eine Arbeitsmarkt-Agentur kümmern. Bis zum Jahresende sei mit weiteren 192 Entlassungen zu rechnen. dpa

Allianz kauft Schering-Aktien

Die Allianz hat ihre Beteiligung an dem Pharmakonzern Schering erhöht. Der Anteil sei von 11,9 Prozent Ende 2001 auf 13,8 Prozent aufgestockt worden, bestätigte eine Sprecherin am Mittwoch in München. Die Erhöhung war durch eine Veröffentlichung der US-Börsenaufsicht SEC bekannt geworden. Die Allianz verfolge mit der Erhöhung an Schering aber keine strategischen Ziele. Vielmehr handele es sich um das normale Management des Beteiligungs-Portfolios.dpa

Marseille-Kliniken im Plus

Die zu den führenden Betreibern von Altenpflege- und Rehabilitationseinrichtungen gehörende Marseille-Kliniken AG hat beim Umsatz und Ertrag zugelegt. Der Konzernumsatz sei im Geschäftsjahr 2001/02 (30. Juni) nach vorläufigen Zahlen um 7,6 Prozent auf 180,9 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Geplant war ein Umsatzplus von sieben Prozent. Das Ergebnis habe sich von 0,69 Euro auf 0,83 Euro pro Aktie (10,1 Millionen Euro) verbessert. dpa

Volkswagen hat nach eigenen Angaben im August in den USA 34810 Fahrzeuge verkauft. Das sei das zweitbeste Ergebnis seit 1973. Gegenüber dem Vormonat Juli (32100 Fahrzeuge) sei das Ergebnis um 8,4 Prozent gestiegen. Im „außergewöhnlich guten" August des Vorjahres (38728 Einheiten) sei das Ergebnis allerdings noch besser gewesen. Von Januar bis August hat VW in den USA insgesamt 236929 Fahrzeuge verkauft. AP

Air Berlin bietet Billigflüge an

Air Berlin steigt in den Billig-Flugmarkt ein. Die Fluggesellschaft werde noch in diesem Monat ab Dortmund mehrere europäische Ziele unter einem neuen Preiskonzept aufnehmen, hieß es am Mittwoch in Unternehmenskreisen. Die Flüge sollen weiterhin unter der Marke Air Berlin starten. Derzeit macht die Berliner Fluggesellschaft ihr Geschäft vor allem mit Verbindungen nach Mallorca und aufs spanische Festland. Den Umsatz will Air Berlin 2002 um mehr als 16 Prozent auf 664 Millionen Euro steigern. Das Unternehmen zählt 1400 Beschäftigte.dpa

RWE stellt Internet-Dienst ein

Der RWE-Konzern wird seine Powerline-Produkte für schnelles Internet aus der Steckdose Ende September einstellen. Der Internet-Zugang sei aber nicht gefährdet, betonte ein Sprecher von RWE Powerline. „Noch in dieser Woche wird unseren Kunden ein alternatives Angebot vorgelegt.“ Als Grund nannte RWE die seit den Terroranschlägen vom 11. September verschärften Nutzungsbestimmungen. Danach müssten mehr Frequenzbänder für sicherheitsrelevante Dienste freigehalten werden.dpa

Air France verdient weniger

Die französische Fluggesellschaft Air France hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2002/03 per Ende Juni Gewinneinbußen von 18,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbucht. Der Nettogewinn sank von 195 auf 159 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis schrumpfte um 34,8 Prozent auf 165 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 1,7 Prozent auf 3,32 Milliarden Euro zurück. dpa

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