Wirtschaft : Kirch setzt sich gegen Springer durch

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Berlin/Frankfurt (Main) (dpa). Im Streit zwischen Leo Kirch und dem Axel Springer Verlag kann der Münchner Medienunternehmer nun zu einer außerordentlichen Hauptversammlung bei Springer laden. Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg hat nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ einem Antrag der Print Beteiligungs GmbH in München, die die Springer-Anteile (40 Prozent) von Leo Kirch hält, entsprochen. Springer-Sprecherin Edda Fels bestätigte den Eingang des Gerichtsbeschlusses. Darin verneint das Gericht, Kirch habe mit seinem Verlangen nach einer außerordentlichen Hauptversammlung seine Aktionärsrechte missbraucht. Für einen solchen Vorwurf gebe es keine Anhaltspunkte. Als Großaktionär bei Springer hatte Kirch Anfang Juli die Einberufung einer solchen Hauptversammlung beantragt. Die Springer-Sprecherin sagte, es würden jetzt die Möglichkeiten juristischer Schritte geprüft.

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